Supermarkt-trick: betrüger locken mit spenden für kranke kinder – vorsicht!
Ein perfides Betrugsmodell macht derzeit in Südtirol und Trentino die Runde: Unschuldige Supermarkt-Kunden werden dazu verleitet, vermeintlich für kranke Kinder zu spenden. Was als kleine Geste der Nächstenliebe beginnt, kann am Ende eine teure Überraschung werden.

Wie die masche funktioniert: der pos-trick
Die Täter geben sich als Mitarbeiter einer Hilfsorganisation aus und sprechen Kunden im Supermarkt an. Mit einem charmanten Auftreten und der Geschichte kranker Kinder versuchen sie, Spenden zu sammeln. Der Clou: Die Spende wird zunächst über das Kartenlesegerät (Pos) mit einem scheinbar geringen Betrag, oft unter zehn Euro, abgewickelt. Doch der eigentliche Betrag, der vom Konto abgebucht wird, kann deutlich höher ausfallen, ohne dass das Opfer es sofort bemerkt.
Die Täter nutzen dabei die Ablenkung und die Gutmütigkeit der Menschen aus, die in der Hektik des Einkaufens oft nicht genau auf die Bildschirme schauen. Die Behörden warnen eindringlich davor, sich von solchen Anfragen verleiten zu lassen und vor einer Spende genau nachzufragen, wer die Organisation ist und wohin das Geld fließt.
Es ist ein klassischer Fall von Vertrauensmissbrauch, der zeigt, wie skrupellos Betrüger vorgehen können. Die geringe anfängliche Spendenhöhe dient lediglich dazu, das Opfer in die Irre zu führen und ihm das Gefühl zu geben, etwas Gutes zu tun.
Die Carabinieri haben bereits Videos veröffentlicht, in denen sie auf diese Betrugsmasche aufmerksam machen und Tipps geben, wie man sich schützen kann. Es gilt, wachsam zu sein und nicht auf das erste beste Angebot einzulassen. Denn hinter der vermeintlichen Nächstenliebe kann sich ein teurer Scherz verbergen.
Die Zahl der Betrugsfälle steigt, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese Masche auch in anderen Regionen auftaucht. Daher gilt: Seien Sie misstrauisch, überprüfen Sie die Angaben und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Denn am Ende zahlen Sie möglicherweise für die vermeintliche Hilfe für kranke Kinder einen hohen Preis.
