Timo boll erobert hollywood – ein tischtennis-idol auf der oscar-bühne!

Sensation in der filmwelt: timo boll in oscarverdächtigem streifen!

Timo Boll, Deutschlands Tischtennis-Legende, sorgt für Schlagzeilen! Der 44-Jährige flimmert in Kürze in dem mit neun Oscars nominierten Film „Marty Supreme“ über die deutschen Leinwände. Ein Auftritt, der selbst hartgesottene Sportfans überrascht. Was steckt hinter dieser unglaublichen Story? Wir haben die Details!

Ein tschechischer rivale im stil der 50er

In dem fiktional in den 50er Jahren angesiedelten Film schlüpft Boll in die Rolle eines tschechischen Gegenspielers des US-Tischtennisstars Marty Reisman. Die Dreharbeiten führten ihn sogar nach New York, wo er für 14 Tage das Filmhandwerk erlernte. Doch was genau war seine Rolle? Und wie hat er sich vorbereitet?

Nur ein ballwechsel im fertigen film?

Trotz intensiver Vorbereitungen und Proben mit Timothée Chalamet, dem Hauptdarsteller, landete letztendlich nur ein einziger Ballwechsel von Bolls fünf gedrehten Szenen im fertigen Film. Zudem hat er einen kurzen Satz zu sagen. „Für das alles mal gesehen und erlebt zu haben und im Abspann genannt zu werden, hat es sich schon gelohnt“, so Boll im Interview mit der Süddeutschen Zeitung.

Der verrückte oscar-anwärter und bolls stolz

„Der Film ist ein bisschen verrückt“, gesteht Boll. „Aber ich bin stolz, dass ich dabei sein durfte.“ Die ungewöhnliche Anfrage kam von Regisseur Josh Safdie, einem begeisterten Tischtennisfan. Safdie, der selbst den gleichen Schläger wie Boll verwendet, gab dem Sportler eine kleine Rolle. Eine einmalige Chance, die Boll ergriffen hat!

Sandpapierschläger und choreografierte ballwechsel

Die Dreharbeiten stellten Boll vor besondere Herausforderungen. Er musste mit Sandpapierschlägern spielen, um die Atmosphäre der 50er Jahre authentisch wiederzugeben. Jeder Ballwechsel war vorgegeben und musste einstudiert werden. Eine Erfahrung, die er so schnell nicht vergessen wird. Hier eine Übersicht der wichtigsten Fakten:

  • Film: „Marty Supreme“
  • Oscarnominierungen: 9
  • Bolls Rolle: Tschechischer Tischtennisspieler
  • Drehorte: New York

Hollywood-traum ausgeträumt?

Obwohl Boll eine Anfrage der US-Schauspielergewerkschaft erhielt, hält er seine Gastrolle für ein einmaliges Erlebnis. „Ich glaube, in dieser Hinsicht ist der Zug für mich abgefahren“, sagt er. „Das ist wie im Sport: Wenn Du nicht früh genug dabei bist und ohnehin nicht so talentiert bist, wird’s schwer.“ Zur Oscar-Verleihung am 15. März wird er nicht nach Los Angeles reisen, fiebert aber mit.