Polanski vor leverkusen-duell: transfer-bilanz und fokus auf balance

Turbulente transferphase für polanski

Die erste Transferperiode als Cheftrainer von Borussia Mönchengladbach verlief für Eugen Polanski nicht ohne Herausforderungen. Während der Deadline Day zunächst für ein Fragezeichen sorgte, verschob er seinen Fokus schnell auf das bevorstehende Spiel gegen Bayer Leverkusen. Polanski forderte von seinem Team eine klare Ausrichtung und betonte die Notwendigkeit, aus den jüngsten Erfahrungen zu lernen.

Deadline day: abgänge und neuzugang bolin

Deadline day: abgänge und neuzugang bolin

Bis zum Montag hatte Polanski die Transferaktivitäten rund um die Gladbacher "relativ entspannt" verfolgt, doch dann kam es zu einigen Veränderungen. Die Abgänge von Luca Netz und Grant-Leon Ranos, sowie die Talente Kilian Sauck und Charles Herrmann, sorgten für Bewegung. Als Neuzugang konnte die Borussia jedoch Hugo Bolin präsentieren. Polanski äußerte sich erleichtert, dass Sportchef Rouven Schröder die Situation "grundsätzlich sehr gut geplant" und "richtig gut hinbekommen" habe.

Verluste kompensieren: alternativen im defensivbereich

Verluste kompensieren: alternativen im defensivbereich

Obwohl der Verkauf von Netz und Herrmann eine Lücke in der defensiven linken Position hinterließ, zeigte sich Polanski zuversichtlich. Er erklärte, dass Herrmann die Position nicht immer als seine Stärke angesehen habe und ein Wechsel daher sinnvoll sei. Zudem betonte er das Vertrauen in Ullrich und Jens Castrop als Alternativen. Kilian Sauck hingegen entsprach laut Polanski nicht den Trainingsanforderungen. "Die Trainingsleistungen waren nicht so, das hat mir tatsächlich nicht so gefallen", so Polanski.

Drei spieler zurück im training

Vor dem wichtigen Spiel gegen Leverkusen konnte Polanski drei angeschlagene Spieler zurückmelden: Kevin Diks, Kota Takai und Philipp Sander sind wieder trainings- und spielfähig. Auch Neuzugang Hugo Bolin hinterließ einen positiven Eindruck. "Er ist jemand, der erst einmal macht, der keine großen Starallüren hat", lobte Polanski. Ob Bolin direkt in der Startelf stehen wird, ließ der Trainer offen.

Der plan für das duell gegen leverkusen

Polanski betonte die Bedeutung von Balance im Spiel gegen Leverkusen. Nach dem 1:1 in Bremen, wo die Borussia defensiv sehr stabil stand, aber offensiv zu kämpfen hatte, will er gegen Leverkusen ein ähnliches Verhältnis erreichen. "Wir können uns nicht immer auf eine gute Defensive verlassen", erklärte der Trainer. Er wies darauf hin, dass Leverkusen unter Xabi Alonso wieder zu seinem gewohnten Fußballstil zurückgefunden habe und über viel Qualität verfüge.

Optimismus trotz durststrecke

Trotz der aktuellen Serie von vier sieglosen Spielen zeigte sich Polanski optimistisch, dass seine Mannschaft den Trend brechen kann. "Sie bieten uns schon etwas an. Und da müssen wir den Fuß reinkriegen, in den Situationen, wo sie uns etwas anbieten. Da müssen wir da sein.", so Polanski. Er erwartet ein intensives Spiel und fordert von seinen Spielern, die Chancen zu nutzen, die sich bieten.