Eugenio monti – der fliegende rote: ein film über fairness und triumph

Eugenio monti – der fliegende rote: ein film über fairness und triumph

Am Montag, den 23. Februar 2026, feiert der Fernsehfilm „Rosso Volante“ seine Premiere. Der Film, unter der Regie von Alessandro Angelini, widmet sich dem Leben und Wirken von Eugenio Monti, einer Legende des italienischen Bobfahrens. Giorgio Pasotti schlüpft in die Rolle des außergewöhnlichen Sportlers und war zudem an der Drehbuchgestaltung beteiligt, gemeinsam mit Silvia Napolitano und Valerio Bariletti.

Die geschichte hinter der legende

Die Produktion, eine Koproduktion von Rai Fiction und Wonder Film mit Wonder Project, basiert lose auf dem Buch „Rosso ghiaccio: Eugenio Monti, dietro la leggenda“ von Stefano Rotta. Der Film beleuchtet den menschlichen Werdegang und die sportlichen Leistungen eines Athleten, der Fairness über alles stellte. Es ist eine Geschichte, die zeigt, dass sportlicher Erfolg nicht immer nur in Medaillen gemessen werden kann.

Die handlung im überblick

Die handlung im überblick

Im Jahr 1964, mit 36 Jahren und einem beeindruckenden Palmarès, jagte Eugenio Monti noch immer seinen ersten olympischen Sieg. Bei den Olympischen Winterspielen in Innsbruck schien er das Rennen im Griff zu haben, als er bemerkte, dass sein britischer Rivale Tony Nash einen Bolzen verloren hatte. Instinktiv traf Monti eine schwierige Entscheidung: Er gab Nash einen Bolzen von seinem eigenen Schlitten, um ihm die Fortsetzung des Rennens zu ermöglichen.

Ein akt der fairness mit folgen

Das Ergebnis war für Italien bitter: Gold ging an die Briten, und Monti erhielt lediglich Bronze. Doch diese Geste schrieb Sportgeschichte und brachte ihm den Pierre de Coubertin Preis, die Auszeichnung des Internationalen Olympischen Komitees für Fairplay, ein. Der Film setzt hier an und erzählt, was in den folgenden vier Jahren geschah – eine Zeit voller Entschlossenheit, Rückschläge und neuer Anfänge, die „Rosso Volante“, wie er von Gianni Brera genannt wurde, bis zu den Olympischen Spielen 1968 in Grenoble und dem endlich errungenen Gold führten.

Die besetzung im detail

  • Giorgio Pasotti: Eugenio Monti
  • Andrea Pennacchi: Gianni Brera
  • Denise Tantucci: Linda Lee
  • Maurizio Donadoni: Podar
  • Stefano Scandaletti: Sergio Siorpaes
  • Michela Martini: Adele (Mutter von Eugenio Monti)
  • Alessandro Bressanello: Ugo (Vater von Eugenio Monti)
  • Daniele De Angelis: Luciano De Paolis
  • Vittorio Hamarz Vasfi: Leonida

Giorgio pasotti über eugenio monti

„Er lebte am Limit, auf der Jagd nach Geschwindigkeit, aber er fuhr auch bei Rallyes mit dem Auto und auf der Rennstrecke“, erzählte Giorgio Pasotti der Gazzetta dello Sport über den Bobfahrer. „Die Geschwindigkeit gibt mir einen starken Adrenalinstoß. Ich bin mit dem Motorrad und dem Auto auf der Strecke gewesen und bin mit dem Bob gefahren, was eine Art Formel-1-Auto auf Eis ist. Wenn man eine eisige Gerade entlangfährt und eine weiße Wand vor sich sieht und diese in einer Kurve bewältigen muss, ist die G-Kraft die gleiche wie in einem Formel-1-Auto. Man braucht eine sehr gute körperliche Verfassung, um diesen Sport auszuüben.“

Ein film über mehr als nur sport

„Rosso Volante“ ist mehr als nur eine Sportlerbiografie. Es ist eine Geschichte über Moral, Fairness und die Kraft des menschlichen Geistes. Der Film zeigt, dass wahre Größe nicht nur in Siegen, sondern auch in der Art und Weise liegt, wie man mit Niederlagen umgeht und für seine Werte einsteht. Ein inspirierendes Porträt einer Sportlegende, das zum Nachdenken anregt.