Francesca lollobrigida: triumph in mailand, blick nach vorn
Milano cortina 2026: ein triumph für francesca lollobrigida
Die Olympischen Winterspiele Mailand Cortina 2026 haben für Italien einen strahlenden Star hervorgebracht: Francesca Lollobrigida. Nach Enrico Fabris, dem Helden von Turin 2006, schreibt Lollobrigida nun ihre eigene Geschichte in die italienische Sportgeschichte ein. Ihre Leistungen, insbesondere in der Langstreckenlaufbahn, sind beeindruckend und reihen sich in eine glorreiche Tradition ein. Lediglich Federica Brignone konnte mit zwei Goldmedaillen einen ähnlich erfolgreichen Weg gehen.

Eine silbermedaille in peking, gold in mailand
Vor ihren beiden Goldmedaillen in Mailand Cortina hatte Francesca Lollobrigida bereits bei den Olympischen Spielen in Peking 2022 eine Silbermedaille über 3000 Meter und eine Bronzemedaille im Massenstart gewonnen. Ihre Entwicklung ist bemerkenswert und zeigt ihre Entschlossenheit und ihr Talent. Die Olympischen Spiele in Mailand waren jedoch ein besonderer Höhepunkt in ihrer Karriere.

Tommy hat es verstanden?
Im Gespräch verriet Lollobrigida, dass ihr Sohn Tommy noch zu jung ist, um die volle Bedeutung ihrer Erfolge zu erfassen. Dennoch sei er überglücklich und zeige ihr seine Zuneigung in diesen Stunden besonders intensiv. Sie verzichtete auf die Teilnahme an der Eröffnungsfeier, um mehr Zeit mit ihm verbringen zu können, eine Entscheidung, die ihr am Herzen lag.

Ein unvergessliches olympia
„Es war eine außergewöhnliche Olympiade, nicht nur für mich persönlich“, so Lollobrigida. „Vor heimischem Publikum zu starten, ist eine seltene und wunderbare Gelegenheit. Wir haben die Unterstützung des Publikums optimal genutzt.“ Sie lobte die Organisation, die Transporte, den Sicherheitsdienst und die ehrenamtlichen Helfer. Die Atmosphäre im Olympischen Dorf sei ruhig und wunderschön gewesen.

Kritik am ticketpreis?
Lollobrigida äußerte sich auch zu den Ticketpreisen. Sie betonte, dass es richtig sei, für den Besuch von Sportveranstaltungen zu bezahlen, und dankte der FISG für die kostenlosen Pässe für alle Athleten. Zu den konkreten Preisen wollte sie sich jedoch nicht äußern, da sie die dahinterliegenden Logiken nicht kenne.

Blick in die zukunft: mehr als nur sportlerin
Nach ihrer erfolgreichen Karriere auf der Bahn denkt Lollobrigida bereits an die Zukunft. Sie möchte ihre Erfahrungen und ihre Leidenschaft für den Sport weitergeben, jedoch nicht als Trainerin. „Ich wäre zu anspruchsvoll“, erklärte sie. Stattdessen sieht sie sich als Funktionärin oder Förderin, um den Sport weiter voranzubringen. Sie möchte zudem ihre Familie erweitern.
Heerenveen: eine magische rückkehr
Die nächsten Weltmeisterschaften werden in Heerenveen, den Niederlanden, stattfinden, einem Ort, der für Lollobrigida eine besondere Bedeutung hat. Dort lebte und trainierte sie bereits von 2012 bis 2017. „Es ist eine Art Mekka des Eisschnelllaufs und kann ein magischer Ort sein“, sagte sie. In Heerenveen möchte sie die einzige noch fehlende Medaille in ihrer Sammlung gewinnen.
Dank an das team
Lollobrigida betonte, wie wichtig die Zusammenarbeit im Team für ihren Erfolg sei. Sie dankte ihrem Mann Tommy, ihrer Schwester, ihrer Familie, dem Verband, der Luftwaffe und ihren Teamkollegen. „Ohne einen von ihnen wäre ich nicht hier“, sagte sie. Sie ist stolz darauf, ein Stück ins Herz der Italiener gerückt zu sein und zu zeigen, dass es für Frauen möglich ist, sowohl Mutter zu sein als auch erfolgreich im Sport zu sein.
