Filip zubcic trennt sich nach 22 jahren von atomic – seine beste saison kommt erst noch

22 Jahre, drei Weltcupsiege, eine Silbermedaille – und jetzt ein Schnitt, der im Skizirkus für Aufsehen sorgt. Filip Zubcic verlässt Atomic. Der Kroate, der seit seiner Kindheit auf den österreichischen Ski fuhr, kündigte den Wechsel mit einem emotionalen Instagram-Post an. „Es war eine unglaubliche Reise“, schrieb der 33-Jährige. Doch damit ist Schluss.

Warum genau jetzt der bruch kommt

Zubcic lieferte in den vergangenen Jahren stabile Leistungen, doch er war nie der Liebling der Atomic-Techniker. Im Riesenslalom fuhr er alle seine Siege heraus – aber die letzte Saison war durchwachsen. Rang 13 in der Disziplinenwertung, kein Podest seit März 2022. Für einen Athleten, der sich selbst als „technischen Puristen“ bezeichnet, war das eine Zumutung.

Atomic bestätigte den Ausstieg auf Anfrage knapp: „Wir danken Filip für 22 Jahre Partnerschaft und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.“ Mehr war nicht zu holen. Kein Lob, kein gemeinsamer Rückblick – ein Abschied auf Biegen und Brechen.

Was dieser wechsel für den weltcup bedeutet

Was dieser wechsel für den weltcup bedeutet

Zubcic ist kein Quereinsteiger. Er ist ein Athlet, der in der technischen Königsklasse mitmischt – und jetzt frei auf dem Markt ist. Die Gerüchteküche brodelt: Fischer und Salomon sollen sich bereits gemeldet haben. Besonders spannend: Mit seinem neuen Ski will Zubcic bei der Heim-WM in Split 2025 angreifen. Die Silbermedaille von 2021 war nur der Anfang, sagt er. „Ich will mehr.“

Die Entscheidung kommt nicht aus heiterem Himmel. Im Hintergrund arbeitet Zubcic seit Monaten an einem neuen Setup. Wer ihn kennt, weiß: Er ist kein Mann für halbe Sachen. Wenn er geht, dann mit einem Plan – und dem Ziel, zurückzuschlagen.

Die Skiwelt schaut jetzt auf ihn. Nicht weil er wechselt, sondern weil er nach 22 Jahren auf einmal frei ist. Und weil er beweisen will, dass er ohne Atomic noch besser wird. Die Saison 2024/25 wird seine Rechnung – oder seine Rache.