Fifa-schatzkammer gesprengt: 871 millionen für die wm 2026!
Vancouver bebte, als der FIFA-Rat die neuen finanziellen Eckpfeiler für die Weltmeisterschaft 2026 festlegte. Eine Rekordsumme von 871 Millionen US-Dollar – das sind rund 688 Millionen Schweizer Franken (Stand: 29. April 2026) – wird an die teilnehmenden Nationalverbände ausgeschüttet. Das ist ein unglaublicher Anstieg von etwa 15 Prozent im Vergleich zu den Prämien in Katar und ein Beweis für den immensen Wachstumskurs des internationalen Fußballs.

Ein fest für die teams: preisgelder und vorbereitung
Die kommende Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko wird mit insgesamt 48 Mannschaften ausgetragen, was eine historische Premiere darstellt. 735 Millionen US-Dollar fließen direkt als Preisgelder an die Teams, während weitere 120 Millionen US-Dollar für die Vorbereitungskosten reserviert sind. Jedes der 48 qualifizierten Teams kann sich auf mindestens 12,5 Millionen US-Dollar freuen – 10 Millionen US-Dollar Preisgeld plus 2,5 Millionen US-Dollar als Vorbereitungspauschale. Das bedeutet, selbst die Teams, die in der Gruppenphase ausscheiden, profitieren enorm.
Doch das ist noch nicht alles: Der Titelträger der WM 2026 wird mit stolzen 50 Millionen US-Dollar belohnt – ein signifikanter Anstieg gegenüber den 42 Millionen US-Dollar, die Argentinien 2022 erhielt. Präsident Gianni Infantino ließ sich feiern: „Die FIFA befindet sich in einer finanziellen Verfassung, wie wir sie noch nie zuvor erlebt haben.“ Diese Aussage unterstreicht die enorme wirtschaftliche Macht, die der Weltverband mittlerweile besitzt.
Aber auch die Teams, die sich nicht für die Endrunde qualifiziert haben, werden nicht vergessen. Zusätzliche Zuschüsse für die Teamdelegationen und aufgestockte Ticketkontingente im Wert von insgesamt 16 Millionen US-Dollar stehen ihnen zu. Der Rest der Einnahmen wird, wie üblich, in den globalen Fußball reinvestiert und soll die Entwicklung des Sports weltweit vorantreiben. Es ist ein Teufelskreis: Mehr Einnahmen ermöglichen höhere Prämien, was wiederum mehr Begeisterung und letztlich mehr Einnahmen generiert.
Die Entscheidung des FIFA-Rates ist ein klares Signal: Die Weltmeisterschaft wird immer größer, immer teurer und immer spektakulärer. Die Frage ist, ob diese Entwicklung nachhaltig ist und ob die enormen finanziellen Mittel auch tatsächlich dem Wohle des Fußballs zugutekommen. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Der Fußball hat sich zu einem Milliardengeschäft entwickelt, das seinesgleichen sucht.
