Ferrari schnappt sich die pole in imola – nur 0,011 sekunden vorsprung!

Ein Nervenkrimi bis zur letzten Sekunde: Ferrari hat sich bei den WEC 6 Stunden von Imola die Poleposition vor Toyota gesichert. Antonio Giovinazzi steuerte seinen Ferrari #51 in einer atemberaubenden Zeit von 1:30.127 Minuten ins Ziel – nur 0,011 Sekunden vor Ryo Hirakawa im Toyota #8. Die Hypercar-Klasse präsentierte sich von ihrer engsten und spannendsten Seite.

Die leistungsdichte im hypercar-feld ist enorm

Die Qualifying-Session war geprägt von einem erstaunlichen Durcheinander. Lange schien es, als würde Toyota mit Hirakawa die Oberhand gewinnen, doch Giovinazzi ließ sich nicht davon beeindrucken und schlug im allerletzten Moment zurück. Die Abstände sind minimal: Nur innerhalb einer Zehntelsekunde lagen die Zeiten der Top 4. Malthe Jakobsen im Peugeot #94 bestätigte die starke Form seines Teams, während die Schwestermaschine #93 deutlich hinterherhinkte. Ein Blick auf die Zeiten zeigt, dass die Balance of Performance (BoP) weiterhin für Gesprächsstoff sorgt und die Teams vor große Herausforderungen stellt.

Bemerkenswert ist auch die Leistung von Cadillac, die auf der normalerweise schwachen Strecke von Imola einen unerwartet guten fünften Platz erreichte. Der Alpine #35 und der private AF-Corse-Ferrari #83 folgten dahinter. Robert Kubica verpasste die Poleposition um nur 0,381 Sekunden, ein Beweis für die knappe Konkurrenz im Hypercar-Feld. Die beiden BMW M Hybrid V8 mussten sich mit einer Platzierung in der fünften Reihe zufrieden geben, während Alpine, Cadillac und Peugeot jeweils ein Auto für die Hyperpole opfern mussten. Aston Martin erlebte hingegen einen herben Rückschlag und verpasste als einziger Hersteller den Einzug in die Top 10.

Garage 59 feiert überraschenden sieg in der lmgt3-klasse

Garage 59 feiert überraschenden sieg in der lmgt3-klasse

Auch in der LMGT3-Klasse gab es eine Überraschung: Antares Au im Garage-59-McLaren #10 dominierte die Hyperpole und sicherte seinem Team beim WEC-Debüt gleich die Poleposition. Die beiden Lexus RC F LMGT3 und die beiden WRT-BMW schlossen sich dahinter an. Ein Mercedes-AMG, ein Ferrari, ein Porsche, sogar der bisherige Sorgenkind Ford und eine Corvette qualifizierten sich ebenfalls für die Hyperpole. Nur Aston Martin blieb leer aus.

Das Rennen beginnt am Sonntag um 13:00 Uhr und verspricht ein spannungsgeladenes Duell um den Sieg. Die enge Ausgangslage im Qualifying lässt auf ein packendes Rennen schließen, in dem Taktik und Reifenstrategie entscheidend sein werden. Ob Ferrari seine Poleposition in einen Sieg umwandeln kann, wird sich zeigen. Der Kampf um die Weltmeisterschaft im WEC hat gerade erst begonnen!