Ferrari: realität schlägt träume – mercedes dominiert!
Der Glanz von Monza ist verflogen. Zwei Wochen nach Hamiltons Triumph in Barcelona kehrte die bittere Realität für Ferrari ein: Beim Grand Prix von Österreich demonstrierte Mercedes die Überlegenheit, während das Cavallino im Staub der Konkurrenz kämpfte. Ein Rückschlag, der alarmierend kommt und die Weltmeisterschaft in eine völlig neue Richtung lenkt.

Russell im aufwind, verstappen im mittelfeld
George Russell zeigte eine beeindruckende Vorstellung und triumphierte vor Kimi Antonelli, während Max Verstappen lediglich den dritten Platz belegte. Für Ferrari hingegen gab es nichts zu holen. Die Leistungsdifferenz zu Mercedes ist offensichtlich, und das Problem des Reifenabbaus verschärfte die Situation zusätzlich. Die neue Power Unit, auf die die Scuderia gehofft hatte, offenbarte ihre Grenzen.
Die Zahlen lügen nicht: Mercedes hat in diesem Jahr alle Qualifyings gewonnen und sieben der acht Rennen bisher für sich entschieden. Der Vorsprung auf die Konkurrenz ist immens, und die Dominanz des Silberpfeils ist unverkennbar. Toto Wolff kann sich zwar Sorgen um die Zuverlässigkeit seiner Motoren machen, doch die von der FIA gewährte Entwicklungserlaubnis bietet die Chance, diesen Schwachpunkt zu beheben.
Was niemand so recht bemerken möchte: Hamilton und Antonelli sind ein eingespieltes Team. Der junge Italiener führt die Tabelle mit 40 Punkten Vorsprung an. Seine Konzentration sollte sich nun auf Russell konzentrieren, den er unbedingt auf Distanz halten muss. Ein Sieg in Silverstone könnte der Schlüssel sein, um die Mercedes-Maschinerie endgültig zu stoppen.
Charles Leclerc hingegen befindet sich im dunkelsten Kapitel seiner Ferrari-Karriere. Seine Leistung war enttäuschend, und die Frustration ist ihm deutlich anzusehen. Die Frage, ob er sich noch fängt, bleibt offen.
Die kommenden Rennen werden zeigen, ob Ferrari den Anschluss an die Spitze wiederfinden kann. Doch momentan scheint es, als ob die Weltmeisterschaft eine reine Mercedes-Sache ist. Ein bitteres Erwachen für die Tifosi, die auf bessere Zeiten hoffen.
