Ferrari luce: montezemolo schockiert mit elektro-kritik – börse stürzt ab!
Maranello bebt! Die Präsentation der ersten Elektro-Ferrari, der Luce, hat nicht nur Staatspräsident Mattarella und Papst Leo XIV empfangen, sondern auch eine heftige Kritik von Ferrari-Legende Luca Cordero di Montezemolo ausgelöst. Der ehemalige Teamchef äußerte derartige Bedenken, dass die Aktie des Sportwagenherstellers zeitweise um über 8% abstürzte.
Ein mythos in gefahr?
Montezemolo, der Ferrari von 1991 bis 2014 führte, äußerte sich am Rande einer Confindustria-Versammlung äußerst kritisch. „Wenn ich sage, was ich wirklich denke, würde ich Ferrari schaden“, so der 76-Jährige. „Es besteht die Gefahr, einen Mythos zu zerstören. Das tut mir sehr leid. Ich hoffe, man nimmt das Cavallino zumindest von diesem Auto.“ Seine Worte lassen den Schluss zu, dass die elektrische Ausrichtung des traditionsreichen Herstellers auf Widerstand stößt.

Chinesische kopie?
Die Kritik geht sogar so weit, dass Montezemolo in Erwägung zieht, dass die Luce „sicherlich ein Auto ist, das die Chinesen uns nicht kopieren werden“. Eine Aussage, die sowohl für den Designansatz als auch für die vermeintliche Qualität des Produkts spricht. Die Frage, ob Ferrari seinen einzigartigen Stil und seine Ingenieurskunst in der Elektro-Ära bewahren kann, steht damit im Raum.
Börsen-panik und politische reaktionen
Die Reaktion der Börse in Mailand war prompt: Ein Kursverlust von 8,37% ließ Anleger panisch werden. Auch Politiker äußerten sich zu dem Thema. Lega-Chef Matteo Salvini twitterte beispielsweise: „Elektrisch, unverschämt teuer (550.000 Euro!) und vom Design her… naja, man kann sich seine eigenen Gedanken machen. Sieht nicht nach einem Auto mit dem Cavallino aus. Und das soll Innovation sein?“

Präsentation vor staatsoberhäuptern und vatikan
Trotz der Kritik wurde die Luce im Rahmen einer Zeremonie sowohl Präsident Sergio Mattarella im Quirinalpalast als auch Papst Leo XIV in Castel Gandolfo präsentiert. John Elkann, der heutige Präsident von Ferrari, überreichte dem Papst sogar das Lenkrad des Fahrzeugs – ein symbolträchtiger Moment, der die Bedeutung dieses Ereignisses unterstreicht.

Roma und die zukunft der luce
Am 30. Mai steht die Luce in Rom bei „Roma a Vela“ im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Besucher dürfen sich auf eine kostenlose Erkundungstour freuen, die mit einem spektakulären Lichtshow-Event am Abend endet. Ferrari betont die enge Verbindung zu Rom, wo Franco Cortese 1947 seinen ersten Sieg errang. Ob die Luce trotz der anfänglichen Skepsis und dem Börsencrash einen bleibenden Eindruck hinterlassen kann, bleibt abzuwarten. Die Zeichen stehen jedoch nicht eindeutig im Grünen.
