Fenerbahçe schnappt zu: muriqi-transfer rückt näher – mallorca nur mit 15,5 millionen?
Istanbul brodelt! Aziz Yıldırım hat die Wahl zum Präsidenten von Fenerbahçe gewonnen, und damit stehen die Chancen auf die Verpflichtung von Stürmerstar Vedat Muriqi plötzlich in den Sternen. Ein Deal, der schon seit Wochen in der türkischen Hauptstadt heiß diskutiert wird, scheint nun unmittelbar bevorsteht – und die Details werfen Fragen auf.

Ein deal, der plötzlich günstiger wird
Noch vor wenigen Tagen hieß es, Fenerbahçe müsste für Muriqi rund 18 Millionen Euro auf den Tisch legen. Doch nun meldet sich der renommierte türkische Journalist Ertan Süzgün zu Wort und berichtet von einem überraschend niedrigeren Preis: 15,5 Millionen Euro sollen am Ende für den katarischen Nationalspieler auf dem Konto von Mallorca landen. Ein signifikanter Unterschied, der die Frage aufwirft, ob der Abstieg der Inselpiraten in die Segunda División den Preis doch noch deutlich beeinflusst hat.
Die Situation ist delikat: Mallorca, obwohl finanziell angeschlagen durch den Abstieg, hätte theoretisch die Möglichkeit gehabt, Muriqi zu halten. Doch das Gehalt des Angreifers, der in der vergangenen Saison mit 23 Treffern zum zweitbesten Torschützen der Liga avancierte, wäre für einen Verein in der zweiten Liga kaum noch tragbar gewesen. Die Entscheidung ist nachvollziehbar, aber für die Fans auf Mallorca vermutlich schwer zu verdauen – gerade weil die Summe, die für den Rekordtorschützen in der Primera División eingenommen wird, angesichts der finanziellen Möglichkeiten Fenerbahçes eher als Notlösung wirkt.
Es ist ein bitteres Geschäft für Mallorca. Der Verlust eines Leistungsträgers wie Muriqi schmerzt ohnehin, aber die Tatsache, dass man ihn für vergleichsweise wenig Geld abgeben muss, nagt zusätzlich. Vor allem, da Fenerbahçe nachweislich in der Lage ist, deutlich höhere Summen für andere Spieler in die Hand zu nehmen. Das zeigt, wie sehr Yıldırım den Stürmer unbedingt wollte – und wie bereit er war, dafür tief in die Tasche zu greifen.
Muriqi kehrt zu einem Verein zurück, bei dem er bereits in der Saison 2019/2020 sein Potenzial unter Beweis stellte. Damals erzielte er in 36 Spielen 17 Tore und sorgte für Furore. Die Lazio-Verpflichtung ließ ihn jedoch in Rom verkümmern, bevor er über Mallorca wieder zu alter Stärke fand. Dass Fenerbahçe nun einen Spieler zurückholt, der bereits einmal in der Sarı Kanarya brillierte, zeugt von einer klaren Strategie und dem Glauben an seine Fähigkeiten. Die Frage ist, ob Muriqi nun endlich den ersehnten Durchbruch im türkischen Fußball schaffen kann – und ob Fenerbahçe mit ihm die Meisterschaft zurückerobern wird.
