Félix: kroatien ist machbar – portugal will im wm-achterfinals bestehen!
Palm Beach Gardens – Joao Félix hat vor dem entscheidenden Duell gegen Kroatien im WM-Achterfinale von Portugal eine klare Botschaft verinnerlicht: „Jetzt heißt es: Töten oder sterben.“ Der Angreifer von Al-Nassr, der in den letzten Partien der Gruppenphase immer mehr in Fahrt gekommen ist, blickt selbstbewusst, aber auch fokussiert auf das Duell gegen den Europameister von 2008.
Vertrautheit als trumpf: die analyse der kroatischen spielweise
Félix betonte, dass Portugal die Stärken und Schwächen der kroatischen Nationalmannschaft bereits aus vorherigen Begegnungen genau kennt. „Wir kennen Kroatien gut, wir haben schon oft gegen sie gespielt. Das ist ein Vorteil, wir sind es gewohnt, sie zu beobachten und zu analysieren.“ Die Europäer seien ihm im Vergleich zu anderen Gegnern vertrauter, was die Vorbereitung erleichtert. „Es ist eine europäische Mannschaft, daher ist der Spielstil und die Herangehensweise ähnlich. Es ist einfacher, sie zu analysieren.“
Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Konzentration. „Es ist ein K.O.-Spiel, das bedeutet, es gibt keine zweite Chance. Der Trainer hat das klar gemacht. Wir müssen extrem vorsichtig sein, denn jeder Fehler könnte entscheidend sein.“ Félix scheint die Ernsthaftigkeit der Situation zu begreifen und fordert von seinem Team absolute Professionalität. Die Lobeshymnen, die ihm in den letzten Tagen entgegenschlugen, nimmt er zwar dankbar an, doch er lenkt den Fokus zurück auf die Mannschaftsleistung. „Es ist schön, positives Feedback zu bekommen, aber jetzt geht es darum, auf dem Platz zu liefern.“

Die doppelspitze mit cristiano: eine wachsende symbiose
Die Zusammenarbeit mit Cristiano Ronaldo, mit der er nun schon seit einem Jahr trainiert, beschreibt Félix als äußerst positiv. „Wir kennen uns gut, wir wissen, was der andere braucht und mag. Das ist ein großer Vorteil für uns beide, egal wo wir auf dem Platz stehen.“ Die beiden Angreifer scheinen eine immer bessere Routine zu entwickeln, die beiden gegenseitig ausspielen können.
Obwohl die portugiesische Mannschaft in der Gruppenphase zwei Unentschieden hinnehmen musste, will sich Félix nicht von negativen Emotionen überwältigen lassen. „Wir haben hart gearbeitet und werden uns weiterhin voll und ganz konzentrieren. Die Unentschieden sind kein Zeichen von mangelndem Selbstvertrauen. Das ist die Weltmeisterschaft – wir müssen Ruhe bewahren und an uns glauben.“
Auch wenn es im Training Anpassungen im Aufstellen der Mannschaft gab, ist Félix überzeugt, dass jede Entscheidung des Trainers im besten Interesse Portugals ist. „Der Trainer entscheidet, und wir Spieler müssen uns daran anpassen. Die Spieler, die bisher eingesetzt wurden, haben einen wichtigen Beitrag geleistet, und diejenigen, die heute spielen werden, werden das Gleiche tun.“ Es liegt an der gesamten Mannschaft, ihre Stärken auf den Platz zu bringen und einen neuen Sieg zu erringen. Die Kroaten werden es nicht leicht haben.
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