Fc zürich: hediger entlassen – koller übernimmt!
Schock in der Schweizer Fussballszene: Der FC Zürich hat am heutigen Dienstagvormittag die Trennung von Cheftrainer Dennis Hediger bekannt gegeben. Eine Entscheidung, die viele überrascht, aber offenbar nicht alle ehemaligen Legenden des Klubs.
Die resultate sprachen eine deutliche sprache
Hediger übernahm das Ruder im Herbst letzten Jahres von Mitchell van der Gaag, doch die Erwartungen blieben unerfüllt. Wie Blerim Dzemaili, eine feste Grösse im Verein, bei blue Sport betonte: "Die Entlassung von Dennis Hediger kommt für mich wenig überraschend. Im Fussball werden Trainer an den Ergebnissen gemessen, und die haben gefehlt. Die gezeigten Leistungen waren zudem alles andere als überzeugend.". Die Tabelle lügt nicht: Der FCZ rangiert aktuell auf dem zehnten Rang, obwohl die Gefahr eines Abstiegs noch nicht abgewendet ist.

Hinterzimmer-intrigen und die rolle von lamberti
Doch es gibt mehr als nur die sportliche Misere. Die Entscheidung für Hediger soll von dem ehemaligen Sportchef Milos Malenovic getroffen worden sein. Nun scheint ein Machtwechsel im Hintergrund stattgefunden zu haben. Dino Lamberti, ein anderer Spielerberater, hat nun erheblichen Einfluss beim FC Zürich. Das erklärt, warum die Verpflichtung von Marcel Koller so schnell erfolgte. Koller und Bernegger arbeiten bereits seit Jahren erfolgreich mit Lamberti zusammen – eine Verbindung, die viele im Verein nicht überrascht. Fachlich wird an Koller niemand zweifeln, sein Erfolg spricht für sich.

Mehmedi äußert zweifel, fordert stabilität
Admir Mehmedi hingegen zeigt sich überrascht von dem Zeitpunkt des Trainerwechsels. "Ich bin sehr überrascht, dass sich der FC Zürich zu diesem Schritt entschieden hat. Die sportliche Entwicklung war zwar unzureichend, und die Ergebnisse fehlten, aber der Zeitpunkt kurz vor Saisonende wirkt etwas ungünstig." Der Verein hatte mehrfach betont, mit der Arbeit von Hediger zufrieden zu sein. Mehmedi hofft nun, dass Koller für mehr Stabilität sorgen kann. "Mit Marcel Koller setzt der FC Zürich auf eine erfahrene Lösung, die bereits auf höchstem Niveau gearbeitet hat. Seine Bilanz ist beeindruckend. Entscheidend wird sein, ob er auch die jungen Spieler gezielt fördern kann – das ist schließlich ein erklärtes Ziel des FC Zürich.
Die nächste Saison könnte für den FC Zürich turbulent werden. Ob Koller die Kurve kriegen und die Mannschaft vor dem Abgrund bewahren kann, bleibt abzuwarten. Der Blick auf die Tabelle ist düster, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Thun findet derweil wieder zu alter Stärke und klettert im Klassement nach oben. Die Frage ist: Kann Koller das Ruder herumreißen und den FC Zürich vor dem schlimmsten Fall bewahren?
