Fc turin: fans demonstrieren mit kot – protest gegen urbano cairo

Wut der tifosi: kot vor trainingsgelände des fc turin

Die Anhänger des italienischen Erstligisten FC Turin haben ihre Frustration über die sportliche Lage auf drastische Weise zum Ausdruck gebracht. Nach der jüngsten 0:3-Niederlage gegen CFC Genua und der anschließenden Entlassung von Trainer Marco Baroni schaufelten einige Fans mehrere Haufen Kot vor das Trainingsgelände des Vereins. Begleitet wurde diese Aktion von einem Banner mit der Aufschrift „Merde come Cairo“ – übersetzt „Scheiße wie Cairo“.

Direkte kritik an präsident urbano cairo

Direkte kritik an präsident urbano cairo

Die Botschaft ist klar: Die Fans machen Vereinspräsident Urbano Cairo für die Misere des Klubs verantwortlich. Der 68-jährige Geschäftsmann hatte Turin 2005 übernommen. Die aktuelle Negativserie, mit der sechsten Liganie der Saison seit Jahresbeginn, scheint das Fass zum Überlaufen gebracht zu haben. Die Fans fordern offenbar Konsequenzen und eine Umkehr der Entwicklung.

Entlassung von marco baroni als auslöser

Die Entlassung von Trainer Marco Baroni am vergangenen Sonntag wirkte wie der Katalysator für die Protestaktion. Obwohl die Entlassung nach der klaren Niederlage gegen Genua nicht überraschend kam, sehen die Anhänger darin ein Symptom für die tieferliegenden Probleme des Vereins. Sie vermuten, dass die Verantwortung nicht nur beim Trainer, sondern auch bei der Vereinsführung liegt.

Tabellarische situation und frühere umbrüche

Der FC Turin befindet sich aktuell in einer prekären Situation. Mit nur drei Punkten Vorsprung auf die direkten Abstiegsplätze belegt das Team den 15. Tabellenplatz der Serie A. Bereits im Dezember kam es zu einem Umbruch in der Führungsebene, als Sportdirektor Davide Vagnati nach über fünf Jahren entlassen wurde. Die Situation scheint sich weiter zuzuspitzen.

Social media zeigt die protestaktion

Videos, die in den sozialen Medien kursieren, zeigen deutlich, wie eine Gruppe von Personen aus der Ladefläche eines Pickups den Kot vor dem Trainingsgelände verteilte. Die Bilder und Videos haben schnell die Runde gemacht und eine breite Diskussion über die Eskalation der Fanproteste ausgelöst. Die Aktion wirft Fragen nach der Sicherheit und dem Umgang mit solchen Vorfällen auf.

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