Fc köln scheitert in der youth league knapp – mailänder verhalten provoziert kritik

Bittere niederlage für den 1. fc köln

Der 1. FC Köln hat im Sechzehntelfinale der UEFA Youth Leaguegegen Inter Mailand knapp mit 1:3 verloren. Nach einem kämpferischen Auftritt und zwischenzeitlichem Ausgleich kassierten die Kölner in der Schlussphase zwei entscheidende Gegentore. Trainer Stefan Ruthenbeck zeigte sich nach dem Spiel sichtlich enttäuscht und sprach von einer „total bitteren“ Niederlage. Die Stimmung in der Kabine war entsprechend gedrückt, die jungen Spieler waren „am Heulen“.

Späte gegentore entscheiden das spiel

Späte gegentore entscheiden das spiel

Die U19 des 1. FC Köln konnte sich lange gegen die favorisierten Mailänder behaupten. Dilan Zarate hatte für Inter zum 2:1 getroffen und damit den Kölner Fans vor der Südkurve einen wenig schmeichelhaften Jubel beschert. Kurz darauf erhöhte Roberts Kukulis auf 3:1, nachdem er ins leere Tor schoss. Diese beiden späten Treffer brachen den Kölner Widerstand.

Unsportliches verhalten der mailänder spieler

Unsportliches verhalten der mailänder spieler

Das Verhalten der Inter Mailand Spieler sorgte für deutliche Kritik von Seiten des Kölner Trainers. Ruthenbeck bemängelte, dass die Mailänder Spieler das Jubeln vor der Kölner Fankurve provozierten, was zu fliegenden Bierbechern führte. „Ich hätte meinen Jungs verboten, so zu feiern, wenn wir in Mailand gespielt hätten. Das gehört sich einfach nicht“, erklärte er empört. Er fügte hinzu: „Da sind sie nicht gut erzogen.“

Fairplay-gedanke in frage gestellt

Fairplay-gedanke in frage gestellt

Vor Anpfiff hatten beide Teams noch gemeinsam ein Transparent mit der Aufschrift „FootbAll“ präsentiert, welches für Inklusion und gegen Diskriminierung stehen sollte. Ruthenbeck kritisierte den Kontrast zwischen dieser Geste und dem Verhalten der Mailänder Spieler scharf: „Und dann machen die Mailänder so eine Show. Das geht mir auf den Sack.“ Er forderte mehr Respekt und Anstand von den jungen Fußballern.

Unterbrechung durch einen flitzer

Unterbrechung durch einen flitzer

Neben dem unsportlichen Verhalten der Mailänder Spieler gab es auch noch einen weiteren Zwischenfall: Ein Flitzer stürmte in der turbulenten Schlussphase auf das Spielfeld und wurde schließlich in den Armen von Trainer Ruthenbeck abgeführt. Dieser sah darin jedoch auch eine Lernsituation für seine Spieler: „Auch das müssen die Jungs lernen, damit umzugehen.“

Monierte taktik und pausen

Monierte taktik und pausen

Ruthenbeck kritisierte auch das „Gamemanegement“ der Mailänder, insbesondere die vielen Pausen und vermeintlichen Verletzungen. „Das kann man auch als nicht fair bezeichnen“, sagte er und fügte hinzu: „Es hat uns den Rhythmus genommen, da waren sie schlauer als wir.“ Dennoch lobte er die Leistung seiner Mannschaft: „Unterm Strich haben wir einem großen Klub mehr als nur Paroli geboten.“

Spielzusammenfassung

TeamErgebnis
1. FC Köln1
Inter Mailand3