Fc basel blamiert sich: feuerwerkskörper kostet teuer!
Ein pyrotechnisches Missgeschick im Wohnsichtsfans Sektor hat dem FC Basel am Dienstag eine empfindliche Strafe eingebracht. Die Swiss Football League (SFL) verhängte eine Busse von stolzen 31'300 Schweizer Franken – eine teure Nebensache für den Sieg gegen den Grasshopper Club.

Die eskalation im heimsektor
Schon beim Einlaufen der Spieler sorgte der Heimsektor für Aufsehen, als FCB-Fans ein umfangreiches Feuerwerk zündeten. Doch ein einzelner Raketenschuss verlor die Kontrolle und schoss unglücklicherweise in Richtung der unbesetzten Tribüne im Sektor G. Ein Vorfall, der die Disziplinarkommission der SFL zur Reaktion zwang.
Das Spiel selbst, ausgetragen am 5. März im Rahmen der 28. Runde der Super League, endete für den FC Basel mit einem knappen 1:0-Sieg gegen den Grasshopper Club Zürich. Benie Traoré markierte in der 51. Spielminute den entscheidenden Treffer, doch der Jubel wurde nun von der finanziellen Belastung getrübt. Die Strafe von 31'300 Franken ist eine deutliche Warnung an die Basler Fans, die Grenzen der Akzeptanz im Stadion zu respektieren.
Die SFL berücksichtigt die bereits ergriffenen Maßnahmen des FCB bei der Festsetzung der Höhe der Busse. Ob der Verein Einspruch gegen die Entscheidung einlegen wird, bleibt abzuwarten. Er hat hierfür eine Frist von fünf Tagen, innerhalb derer ein Rekurs beim Rekursgericht der SFL eingelegt werden kann. Die Frage ist, ob sich die Basler die juristischen Mittel leisten können, angesichts des bereits hohen Strafbetrags.
Währenddessen sicherte sich Thun im Nachholspiel einen wichtigen Sieg und verbesserte seine Position in der Tabelle. Doch im Vordergrund steht nun die Angelegenheit des FC Basel, die zeigt, dass auch kleine Vergehen im Fußballstadion teure Konsequenzen haben können. Die Fans müssen sich bewusst sein, dass ihre Aktionen nicht nur das Spielgeschehen beeinflussen, sondern auch den Verein finanziell belasten. Es bleibt abzuwarten, ob dieser Vorfall eine nachhaltige Wirkung auf die Sicherheitskultur im Stadion haben wird.
