Fc barcelona in der krise: fehlentscheidungen und eine drohende liga-pleite
Nächter rückschlag für den fc barcelona
Der FC Barcelona steckt in einer sportlichen Krise. Nach der deutlichen Niederlage im Pokal gegen Atlético Madrid (0:4) kassierte die Mannschaft von Trainer Hansi Flick am Montagabend eine weitere Niederlage beim FC Girona (1:2) und verlor die Tabellenführung in La Liga. Die Stimmung im Verein ist angespannt, und die Diskussionen um die Schiedsrichterleistungen werden immer lauter.

„Fünf tage des albtraums“
Die Sportzeitung Marca, die traditionell Real Madrid nahesteht, sprach von „fünf Tagen des absoluten Albtraums“ für den FC Barcelona. Trotz der heftigen Kritik an der Schiedsrichterleistung in den Medien, blendete Marca diese in ihrem Artikel überraschenderweise komplett aus. Andere Zeitungen, wie Sport, sahen die Ursache für die Niederlage in den Fehlern der Mannschaft und der fragwürdigen Entscheidungen des Schiedsrichterteams.
Der umstrittene treffer zum 2:1
Im Mittelpunkt der Aufregung stand eine Szene kurz vor dem 2:1 durch Fran Beltrán (86. Minute). Claudio Echeverri trat Jules Koundé im Zweikampf deutlich auf den Fuß, woraufhin der Barça-Verteidiger schmerzverzerrt zu Boden ging. Schiedsrichter Soto Grado ließ das Spiel jedoch weiterlaufen, und Beltrán konnte zum entscheidenden Treffer abschließen. Der VAR überprüfte die Szene nicht, obwohl der Tritt auf dem Fernsehbild klar erkennbar war.
Flick äußert sich zurückhaltend
Trainer Hansi Flick vermied nach dem Spiel eine direkte Kritik an den Schiedsrichtern, ließ aber dennoch durchblicken, dass er die Entscheidung nicht nachvollziehen konnte. „Ich will nicht darüber reden, denn jeder hat die Situation vor dem zweiten Tor gesehen“, sagte Flick und stellte rhetorisch die Frage: „War es ein Foul oder nicht? Ja? Vielen Dank, mehr muss man dazu nicht sagen.“
Verschossener elfmeter und mangelnde chancenverwertung
Die Kontroverse um die Koundé-Szene überschattete sogar den verschossenen Elfmeter von Lamine Yamal (45.+3). Dieser hätte möglicherweise wiederholt werden müssen, da mehrere Girona-Spieler zu früh in den Strafraum gelaufen waren. Insgesamt vergab Barça in der ersten Halbzeit eine Vielzahl hochkarätiger Chancen.
Flick kritisiert die eigene leistung
Hansi Flick betonte, dass seine Mannschaft die Niederlage auch selbst zu verantworten habe. „Wir haben in der zweiten Halbzeit wirklich schlecht gespielt. Unsere Defensive war schwach“, sagte er. Er kritisierte die mangelnde Positionierung im Mittelfeld und die vielen Fehler, die seine Spieler gemacht hätten. „Im Moment machen wir die Dinge nicht richtig.“
Zwei tage pause für die mannschaft
Flick gab seiner Mannschaft zwei Tage frei, um neue Energie zu tanken. Vor dem nächsten Spiel gegen Levante am Sonntag soll die Mannschaft mit neuer Motivation in das Training gehen. „Wir sind alle enttäuscht. Aber wir werden kämpfen. Es ist Zeit, zurückzukommen“, versprach er. Die Folgen der erneuten Schiedsrichterkontroverse sind noch unklar. Der FC Barcelona hatte bereits nach dem Pokal-Hinspiel gegen Atlético eine formelle Beschwerde beim spanischen Fußballverband eingereicht.
