Familienstreit eskaliert: may verteidigt töchter vor stevens' schutzversprechen!

Ein heftiger Schlagabtausch zwischen Leichtathletik-Legende Gianni Iapichino und dem belgischen Ex-Sprinter Patrick Stevens sorgt für Gesprächsstoff. Im Zentrum des Streits stehen die Töchter der ehemaligen Kugelstoßerin Fiona May – Larissa und Anastasia – und Stevens’ überraschende Ankündigung, sie “beschützen” zu wollen.

May zweifelt an stevens

May zweifelt an stevens' möglichkeiten

Die Situation, die sich im Zuge von May’s Auftritten bei “Pechino Express” entwickelt hat, entpuppt sich als emotional aufgeladen. Stevens, der selbst als Medaillengewinner bei den Europameisterschaften 1994 in Erinnerung geblieben ist, hatte in einem Interview versprochen, May und ihre Töchter zu schützen. Ein Versprechen, das May in der italienischen Presse scharf zurückgewiesen hat. “Wie soll er das tun, wenn er in Belgien lebt und meine Töchter hauptsächlich bei mir in Florenz sind?”, fragte sie rhetorisch in einem Interview mit der Repubblica.

Iapichino, der sich ebenfalls zu Wort meldete, äußerte seinen Zweifel an der Ernsthaftigkeit von Stevens’ Aussage. “Ich hoffe, dass dies auf mangelnde Sprachkenntnisse zurückzuführen ist. Vielleicht wollte er etwas anderes sagen, denn auch Fiona hat nicht die besten Italienischkenntnisse”, so der frühere Sprinter. Seine Worte unterstreichen die wachsende Spannung zwischen den beiden Sportlern.

May’s Einschätzung: “Charakter einer Championess, aber Vorsicht!” Die ehemalige Diskusserin äußerte sich zudem zu dem Charakter ihrer Tochter Fiona. “Sie hatte zu ihrer Zeit wenig Solidarität unter den Athletinnen und war eher zurückhaltend. Aber innerlich war sie immer eine Kämpferin. Wahrscheinlich hat sie jetzt keine Hemmungen mehr und zeigt ihren Charakter, der ihr ermöglicht hat, eine große Championess zu werden. Aber im Alltag sollte man darauf achten, dass dieser nicht zu oft zum Vorschein kommt, denn es besteht die Gefahr, dass man Grenzen überschreitet.”

Doch der Fokus liegt nun auf der Saison von Larissa. “Sie hat mit ihrer ersten globalen Medaille das Eis gebrochen, und ich hoffe, dass dies der Beginn einer Reihe von Wettkämpfen ist, bei denen sie ohne die Handbremse fahren kann. In ihr habe ich den echten Hunger nach Medaillen gesehen. Jetzt will sie sich holen, was ihr zusteht.”

Die Debatte um die Schutzversprechen Stevens und die Einschätzung von May unterstreichen die komplexen Dynamiken innerhalb der Sportwelt und werfen Fragen nach der Verantwortung von Trainern und Mentoren auf. Die Leichtathletik-Szene hält den Atem an, während sich dieser Konflikt weiterentwickelt.