Falcao-fluch über millonarios: tigre droht verpasster semestern!
Bogotá bebt! Was als der größte Traum der Millonarios-Fans begann, gleicht nun einem Albtraum – und das betrifft vor allem Radamel Falcao García. Nach dem bitteren Hauptstadtderby gegen América de Cali steht fest: Der Kolumbianische Superstar wird erneut operiert müssen, nachdem er sich im Duell mit Dany Rosero einen Bruch des Jochbeins zuzog. Ein weiterer Rückschlag in einer Saison, die für den Routinier von Verletzungen geprägt ist.

Ein teufelskreis aus verletzungen und verpasstem potenzial
Die Diagnose ist ein erneuter Schock für den Verein und die Fans. Mit dieser Verletzung dürfte Falcao voraussichtlich den Großteil des restlichen Semesters verpassen. Doch es ist nicht die erste Hiobsbotschaft: Seit seinem viel beachteten Wechsel nach Bogotá hat der 40-Jährige mehr Zeit in der Reha-Klinik als auf dem Rasen verbracht – über 150 Tage Ausfallzeit sprechen eine deutliche Sprache. Das ist mehr als nur Pech.
Die Chronik der Missgeschicke liest sich wie ein Lehrbuch der Verletzungsanfälligkeit. Sein Debüt im August 2024 war bereits von einem gebrochenen Mittelhandknochen überschattet (30 Tage Ausfallzeit). Im September folgte ein Wadenriss, der ihn weitere 56 Tage außer Gefecht setzte. Und im März 2025 zog er sich einen Riss des Musculus rectus femoris zu, was zu einem 69-tägigen Zwangsurlaub führte. Auch in diesem Jahr gab es bereits Muskelbeschwerden, die seinen Einsatz in der Copa Sudamericana einschränkten.
Die Frage, die sich jeder Fan stellt: War die Verpflichtung von Falcao, die mit großen Erwartungen verbunden war, ein Fehlkalkül? Die Bilanz ist ernüchternd: Nur zwei Tore in dieser Saison und eine insgesamt marginale Rolle im Team. Während einige den erfahrenen Stürmer für seine Führungsqualitäten und den kommerziellen Mehrwert loben, kritisieren andere die fehlende Rendite auf die hohe Investition. Millonarios kämpft aktuell darum, unter die besten Acht der Liga zu gelangen – ohne seinen Starstürmer wird dieser Kampf noch schwieriger.
Die Operation am Jochbein markiert eine weitere Zäsur im Karriereende des Kolumbianers. Die Heilung eines Bruchgesichts erfordert nicht nur die stabile Knochenverbindung, sondern auch eine psychologische Anpassung an wiederkehrende Körperkontakte, ein elementarer Bestandteil seines Spielstils. Die Zukunft von Falcao bei Millonarios ist ungewiss. Das Team muss die Liga ohne seine treibende Kraft beenden, während die Fans hoffen, dass dieser neueste Rückschlag der letzte in einer Geschichte ist, die noch mit einem Titel enden soll.
Die Zahl der Tage, die Falcao verletzungsbedingt fehlte, übertrifft mittlerweile die Zeit, in der er für Jubelstürme sorgte. Ein trauriger Beweis dafür, dass selbst eine Legende dem unerbittlichen Lauf der Zeit und der Verletzungsanfälligkeit nicht entkommen kann. Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber die Zeichen stehen düster.
