Fac rastet bregenz ein und bleibt heiß auf aufstieg

Lukas Gabbichler traf zweimal, die Schwarz-Weiß-Abwehr zweimal ins Leere: Mit dem 2:0 im Nachholspiel der 18. Runde hat der Floridsdorfer AC Schlusslicht Bregenz in die Schranken gewiesen und sich in der 2. Liga weiter an die Spitzengruppe herangekämpft.

Die Wiener haben nun 35 Punkte auf dem Konto – gleichauf mit Leader Amstetten, der Admira und dem SKN St. Pölten. Austria Lustenau folgt als Fünfte mit 34 Zählern. Die Tabelle ist so eng wie ein U-Bahn-Waggon zu Stoßzeiten.

Gabbichler schlägt vier tage nach sturm-pleite zurück

Gabbichler schlägt vier tage nach sturm-pleite zurück

Nach der 0:1-Heimniederlage gegen Sturms Amateure am Wochenende reagierte der FAC mit der nötigen Vehemenz. Bereits in der 29. Minute netzte Gabbichler per Kopf nach Ecke ein, 50 Minuten später legte er nach einem Konter den Deckel drauf. Die Bregenzer Defensive wirkte dabei wie ein Schachbrett ohne Springer – ideenlos und langsam.

Trainer Danny Galm, der Daniel Beichler beerbte und nun selbst die Aufstiegskarre lenkt, feierte damit den dritten Sieg im dritten Spiel. Kein schlechter Start für einen Coach, der eigentlich nur interimsmäßig ans Lenkrad durfte.

Weiter Freude gab es für den FC Liefering. Phillip Verhounig erlöste die Salzburger Junioren mit seinem 37-Minuten-Treffer beim 1:0 in Graz gegen Sturm II. Drei Punkte, die den Liga-Neuling auf Distanz zu den Abstiegsrängen halten.

Die 2. Liga bleibt ein Pulverfass: Fünf Teams innerhalb von zwei Punkten, kein Aufstiegsplatz sicher, kein Abstieg besiegelt. Und morgen schon der nächste Spieltag – da zählt nur, wer die Nerven behält.