Fabregas über como's herausforderungen und die zukunft der mannschaft
Fabregas blickt auf das spiel gegen milan voraus
Cesc Fabregas, Trainer von Como 1907, äußerte sich in einer Pressekonferenz vor dem Rückspiel gegen den AC Milan in San Siro. Er betonte, dass ein gutes Spiel nicht immer einen Sieg garantiert und dass der Weg für das junge Team von Como noch lang ist. „Gutes Spiel bedeutet nicht automatisch Sieg. Wir müssen die richtigen Dinge tun und unser Bestes geben. Wir sind eine junge Mannschaft und eine junge Gesellschaft. Der Weg ist noch lang“, so Fabregas.

Kein titelkampf in sicht
Trotz der guten Platzierung in der Serie A relativiert Fabregas die Erwartungen. „Wir sind noch nicht bereit, um den Scudetto zu gewinnen. Ich weiß, dass wir gut gespielt haben, aber im Fußball, wo ich zum Beispiel immer mit der besten Mannschaft und dem besten Trainer gewinnen musste, ist es so.“ Er fügte hinzu, dass der Weg für Como nicht immer linear verläuft, aber Wachstum und neue Perspektiven mit sich bringt.

Umgang mit erwartungen und kritik
Fabregas sprach auch über den Umgang mit Erwartungen und Kritik. Er betonte, dass man sich anpassen müsse, egal ob man gewinnt oder verliert, und dass man nicht gegen die Realität ankämpfen könne, dass nicht jeder Schuss ein Tor ist. Er verwies auf seine eigene Erfahrung, in der er stets gefordert war, mit den Besten zu gewinnen.
Spielerentwicklung und teamdynamik
Der Trainer ging auch auf einzelne Spieler ein. Assane Diao und Goldaniga trainieren gut und arbeiten an ihrer Rückkehr ins Team. Bezüglich Morata kommentierte Fabregas die Provokationen im Fußball und betonte, dass man lernen müsse, damit umzugehen. Er betonte, dass Como keine „Big Player“-Mannschaft sei, aber die Zahlen dennoch eine höhere Position rechtfertigen würden. „Wir haben nicht die Stabilität eines Top-Clubs“, sagte er.
Vergleich mit anderen teams und spielerentwicklung
Fabregas verglich Como mit etablierten Teams wie der Inter Mailand und dem PSG, die lange zusammenarbeiten und über mehr Erfahrung verfügen. Er hob hervor, dass die Mannschaft von Como eine der jüngsten in der Liga sei und dass Spieler wie Sergi Roberto und Morata fehlen. Er betonte die Notwendigkeit, die Spieler individuell zu fördern und weiterzuentwickeln. „Wir trainieren eine U22- und U23-Mannschaft. Wir machen eine gute Saison“, so Fabregas.
Ausblick auf die zukunft und selbstreflexion
Fabregas zeigte sich selbstkritisch und betonte, dass er im Umgang mit den Medien noch besser werden müsse. Er kündigte an, dass er sich kontinuierlich verbessern wolle, um das Team optimal zu unterstützen. Er sprach auch über die Bedeutung von Erfahrung und Ruhe in entscheidenden Momenten, die jüngeren Spielern oft fehlen. Er betonte, dass er sich voll und ganz der Verantwortung stellen würde, sobald die Mannschaft strukturell und personell bereit sei, um Titel zu gewinnen.
Bewertung einzelner spieler
Zu Nico Paz sagte Fabregas, dass er in der Vergangenheit bereits mit dem Spieler gesprochen habe. Bezüglich Baturina merkte er an, dass dieser taktisch sehr stark sei, aber manchmal zu viel Verantwortung übernehmen wolle. Auch zu Jesus Rodriguez äußerte er sich und betonte die Notwendigkeit, ihn zu managen und ihm zu helfen, seine Form zu finden. Alli wünscht er alles Gute für die Zukunft, während er sich zum Fall Suwarso positiv äußerte und die gute Abstimmung innerhalb der Gesellschaft betonte.
