Fabregas kopiert bodo/glimt – und baut como zur mini-masia um
Freitagmittag, ein Treffen beim Essen, und Cesc Fabregas verlässt den Tisch mit einem neuen Plan im Kopf. Der Como-Trainer hat sich mit dem Stab von Bodo/Glimt zusammengesetzt – nicht aus Höflichkeit, sondern aus echtem Interesse. Was der norwegische Klub in Sachen Ernährung, Nachwuchs und Trainingsmethoden leistet, hat den Spanier so beeindruckt, dass er die Norweger kurzerhand nach Mozzate einlud. Das Ergebnis: ein Ideenaustausch, der Como langfristig verändern könnte.
Ernährung als geheimwaffe gegen verletzungen
Das erste Thema beim Treffen war der Teller, nicht der Ball. Fabregas hat sich mit den Ernährungsberatern von Bodo/Glimt beraten, um ein Ernährungssystem zu entwickeln, das Spielern hilft, schneller von Verletzungen und Belastungen zu erholen. Die Norweger haben sich dabei bei der Uno X Mobility bedient – einem Radsport-WorldTeam, das seit Jahren Pionierarbeit bei der Stressbewältigung durch Ernährung leistet. Kein Zufall: Genau diese Methoden nutzt auch Langlauf-Phänomen Johannes Klaebo, der bei den Winterspielen in Milano Cortina sechs Medaillen gewann.
Was in Como bereits läuft, geht aber noch weiter. Die Spieler haben eine App erhalten, über die der Trainerstab ihre Ernährung auch an freien Tagen überwacht und konkrete Hinweise gibt. Kein Buffet ohne Kontrolle, kein Ruhetag ohne Plan.

Nachwuchs als kern des projekts – wie einst in barcelona
Wer Fabregas kennt, weiß: Ohne Jugend kein Fabregas. Der Spanier hat seine Trainerkarriere im Nachwuchs von Como begonnen – neun Spiele auf der Bank in der Saison 2023/24. „Wenn es nach ihm ginge, würde er nur mit jungen Spielern arbeiten
