Fabregas entschuldigt sich: sassuolo demütigt como – „das war keine meisterleistung!“,

Sassuolo hat Como am Mittwochabend im Mapei Stadium mit 2:1 bezwungen. Doch die Niederlage ist für Coach Cesc Fabregas nur der Auftakt zu einer ehrlichen Selbstkritik. Der ehemalige Weltklassespieler räumte ein, dass seine Mannschaft kaum Chancen hatte und sich von einem taktischen Schachzug des Gegners völlig überraschen ließ.

Taktische überraschung und fehlende qualität

Fabregas erklärte nach dem Spiel, dass er mit der Entscheidung, Morata und Douvikas zusammen ins Spiel zu bringen, ein Risiko eingegangen sei. „Ich hatte das Gefühl, es könnte funktionieren, aber es war ein Fehler“, so der Coach. Die Taktik, mit zwei Stürmern im Zentrum anzugreifen, scheiterte an der extrem tief stehenden Abwehr von Sassuolo. „Die Dichte an Spielern war unglaublich. Wir haben versucht, alles auszuprobieren, aber es hat einfach an Qualität in der Entscheidungsfindung gefehlt.“, klagte Fabregas.

Besonders bitter war das zweite Gegentor. „Das war die enttäuschendste Szene des Spiels. Das sind wir nicht“, stellte Fabregas fest. Er betonte, dass seine Mannschaft nicht in der Lage gewesen sei, die Kontrolle über das Spiel zu übernehmen und dass die fehlende Energie und die langsame Ballzirkulation eine wichtige Rolle gespielt hätten.

„Ich bitte um verzeihung“ - verantwortung übernehmen

„Ich bitte um verzeihung“ - verantwortung übernehmen

Fabregas übernahm die volle Verantwortung für die Leistung seiner Mannschaft. „Ich muss mich bei unseren Fans entschuldigen. Das war nicht das Team, das ich mir vorgestellt habe, und das bin ich nicht.“, sagte er mit sichtlich ernster Miene. Er lobte jedoch die Leistung von Sassuolo-Trainer Grosso, der mit seiner taktischen Ausrichtung eine „Meisterleistung“ vollbracht habe. „Er hat das Spiel hervorragend vorbereitet. Seine Entscheidung für eine so tief stehende Abwehr war der Schlüssel zum Erfolg.“

Die Niederlage wirft Fragen auf, insbesondere im Hinblick auf die anstehende Partie gegen Inter. Fabregas blieb dennoch gelassen. „Wir dürfen nicht zu negativ sein. Wir müssen die Dinge realistisch betrachten und uns auf die nächste Aufgabe konzentrieren. Wir sind noch lange nicht am Ende. 20 Monate war Como noch in der Serie B. Das zeigt, wie schnell sich die Dinge ändern können.“

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Fabregas es schafft, seine Mannschaft wieder auf Kurs zu bringen und die Fehler aus dem Spiel gegen Sassuolo zu korrigieren. Fest steht jedoch: Der Druck auf den jungen Coach steigt, und er muss bald Ergebnisse liefern.