Ex-trainer budenholzer: alkoholprobleme und machtmissbrauch in phoenix?
Die NBA steht unter Schock! Jusuf Nurkic, Center der Utah Jazz, hat schwere Vorwürfe gegen seinen ehemaligen Coach Mike Budenholzer erhoben – und damit eine regelrechte Bombe platzen lassen. Im Podcast „X&Os Chat“ beschuldigte der bosnische Center Budenholzer öffentlich, eine Alkoholabhängigkeit gehabt zu haben, was das Klima im Team der Phoenix Suns massiv negativ beeinflusst haben soll.
Ein desaster in phoenix: mehr als nur sportliche misserfolge
Die Saison 2023/24 der Phoenix Suns war eine Katastrophe. Mit einem Star-Ensemble um Kevin Durant, Bradley Beal und natürlich Jusuf Nurkic schien man auf dem Papier für den Titelkampf gewappnet. Doch stattdessen verpasste das Team sogar das Play-In-Turnier. Nurkic deutet nun an, dass hinter den Kulissen ein deutlich größeres Problem schlummerte als schlechte Chemie oder taktische Fehler.
„Ich weiß nicht, ob ich das sagen sollte“, begann Nurkic seine beunruhigende Schilderung, „aber wir haben dann erfahren: Der Typ war alkoholabhängig. Er hatte wirklich ein Problem damit.“ Diese Enthüllung wirft ein düsteres Licht auf die Amtszeit Budenholzers in Phoenix und erklärt möglicherweise den chaotischen Spielbetrieb und die fehlende Führung.

Durant-demütigung und grenzüberschreitungen
Besonders pikant sind Nurkics Aussagen über Budenholzers Umgang mit Superstar Kevin Durant. „Er hat Kevin Durant erklärt, wie man scort!“, empörte sich der Center. „Hätte er das mir, Eric Gordon, Royce O’Neal, Grayson Allen oder wem auch immer gesagt, wäre das okay. Aber Kevin Durant zu erklären, wie man punktet? Das ist absurd!“ Es wirke, als würde man einem erfahrenen Piloten erklären, wie man ein Flugzeug fliegt.
Doch damit nicht genug. Laut Nurkic setzte Budenholzer wiederholt Vieraugengespräche an, um anschließend Spieler wie Bradley Beal und Grayson Allen öffentlich zu beschimpfen. „Er hat sie angebrüllt: ‚Ihr habt überhaupt keine Ahnung! Ihr müsst dies und jenes machen!‘ Man saß da einfach und konnte kaum glauben, was man hört.“ Ein Verhalten, das in keiner Weise mit professionellem Coaching vereinbar ist.
Die Suns reagierten auf die Fehlleistungen und trennten sich im Anschluss an die Saison von Budenholzer. Eine Entscheidung, die im Nachhinein verständlich erscheint, angesichts der schweren Vorwürfe.
Nurkic selbst, der mittlerweile bei den Utah Jazz spielt, war schon während der Saison mit seinem Coach in Streit geraten und hatte eine „keinerlei Beziehung“ zu ihm. Intern soll Budenholzer ihn sogar als „schlechten Teamkollegen“ bezeichnet haben. Eine Aussage, die der Center nun mit einem Konter beantwortet: „Bud ist ein kleiner Mann, der nur Ärger gesucht und Leute provoziert hat.“
Die Geschichte der Phoenix Suns unter Mike Budenholzer ist ein mahnendes Beispiel dafür, wie Alkoholprobleme und ein unprofessionelles Führungsverhalten ein gesamtes Team in den Abgrund stürzen können. Und das, obwohl die Suns auf dem Papier zu den Top-Teams der Liga gehörten.
Nurkics Vergangenheit ist allerdings ebenfalls nicht unbefleckt. Im Dezember 2023 schlug er seinen Gegenspieler Naji Marshall, was eine Sperre von drei Spielen zur Folge hatte. Ein Verhalten, das seinem Ruf als schwieriger Charakter keinen Abbruch geboten hat. Die NBA-Liga hat hier eine Aufgabe, nicht nur die Trainer, sondern auch die Spieler zu kontrollieren, um eine professionelle Atmosphäre zu gewährleisten.
