Evz-ikone verlässt verein: schlumpf beendet zuger kapitel nach zwölf jahren
Schock in der Zentralschweiz: Dominik Schlumpf, eine prägende Figur des EV Zug, wird den Verein nach Ablauf der Saison 2025/26 verlassen. Nach zwölf gemeinsamen Jahren und zahlreichen Erfolgen trennen sich die Wege des Verteidigers und des Klubs – ein Abschied, der die Fans schmerzt und ein Ende einer Ära markiert.

Eine ära geht zu ende: schlumpfs vermächtnis in zug
Für viele Zuger Fans ist Schlumpf mehr als nur ein Eishockeyspieler; er ist ein Identifikationssymbol, ein Kämpferherz und ein fester Bestandteil der Vereinsgeschichte. Der 34-Jährige stiess im November 2014 von HC Lugano nach Zug und entwickelte sich in dieser Zeit zu einer Säule der Abwehr. 660 Partien absolvierte er im Dress der Zuger, dabei sammelte er 118 Skorerpunkte und prägte eine der erfolgreichsten Phasen des EVZ entscheidend mit.
Die Liste der Erfolge ist beeindruckend: Zwei Meistertitel (2021 und 2022), der Schweizer Cup 2019 und zahlreiche Playoff-Teilnahmen. Schlumpf war stets einer der erfahrensten und zuverlässigsten Spieler im Team, ein Anführer auf und neben dem Eis. Seine Rückennummer 18 könnte in Zukunft unter der OYM Hall hängen, sollte er seine Karriere offiziell in Zug beenden – eine Würdigung seiner Leistungen, die er zweifellos verdient hat.
Reto Kläy, General-Manager des EVZ, würdigte Schlumpfs Verdienste und bezeichnete den Transfer als einen, „der sich mehr als auszahlt hat.“ Die Entscheidung, Schlumpf ziehen zu lassen, sei dem Verein nicht leicht gefallen, doch man respektiere seinen Wunsch nach Veränderung. Was die Zukunft für Schlumpf bereithält, ist derzeit noch unklar. Ob er seine Karriere fortsetzt oder sich einem neuen Kapitel zuwendet, bleibt abzuwarten.
Die Fans des EV Zug werden Schlumpf vermissen – seinen Kampfgeist, seine Leidenschaft und seine unbedingte Loyalität zum Verein. Sein Abgang hinterlässt eine Lücke, die nur schwer zu füllen sein wird. Doch sein Vermächtnis wird in Erinnerung bleiben – als einer der erfolgreichsten und prägendsten Verteidiger in der Geschichte des EV Zug.
