Evenepoel vor flandern-debüt: das geheimnis platzt
Es war ein klares Nein. Monatelang. Und jetzt könnte Remco Evenepoel am kommenden Sonntag beim Tour de Flandes an den Start gehen – seinem ersten Mal überhaupt auf diesem Pflaster. Die belgische Fachpublikation WielerFlits hat die Bombe gezündet, und der Knall hallt durch die gesamte Radsportwelt.
Was hinter dem plötzlichen sinneswandel steckt
Den ganzen Winter über hat Evenepoel das Spiel mitgespielt. Ardenen, Liège, kein unnötiges Risiko nach zwei Saisons voller Stürze und Schmerzen. Das war die offizielle Linie. Aber Red Bull-BORA-hansgrohe plant für diesen Donnerstag eine Streckenbesichtigung des Flandern-Kurses – und laut WielerFlits ist Evenepoel in der Vorauswahl der deutschen Mannschaft dabei.
Der Mechanismus ist simpel und doch alles andere als selbstverständlich: Fühlt sich der Belgier nach den Strapazen der Volta a Catalunya erholt, und stimmen die Eindrücke beim Streckencheck, gibt das Team grünes Licht. Die Entscheidung fällt also buchstäblich in den nächsten Stunden.

Ein monument-debüt, das lange auf sich warten ließ
Remco kennt die großen Klassiker. Lüttich-Bastogne-Lüttich hat er dreimal bestritten und zweimal gewonnen. Il Lombardia fünfmal – zuletzt 2025 als Zweiter hinter Pogačar. Aber Flandern? Das war bisher eine weiße Seite in seiner Karriere. Eine bewusste Lücke, die er mit Vorsicht begründete.
Dass genau diese Lücke jetzt geschlossen werden könnte, macht den möglichen Start so aufgeladen. Kein stiller Debütant, der sich hinten einreiht. Evenepoel wäre sofort einer der Namen, die das Rennen definieren.
Die Radsportwelt hält den Atem an. Und Donnerstagabendwerden wir wissen, ob der Frühling 2025 gerade seinen größten Coup erlebt.
