Evenepoel rächt sich: triumph beim amstel gold race!
Maastricht – Remco Evenepoel hat bewiesen, dass er aus seiner gestrigen Niederlage gelernt hat. Der Belgier des Red Bull-Bora-hansgrohe Teams hat Mattias Skjelmose im packenden Finale des Amstel Gold Race 2026 bezwungen und seinen 74. Profisieg gefeiert. Ein Sieg, der nicht nur für den Fahrer, sondern für das gesamte Team ein Statement setzt.

Verheerender crash überschattet den erfolg
Die Freude über den Sieg wurde jedoch von einem bitteren Zwischenfall getrübt. Favorit Matteo Jorgenson stürzte nach einem Zusammenstoß mit Kevin Vauquelin und musste das Rennen aufgeben. Ob der junge Amerikaner für die weiteren Ardennen-Klassiker der kommenden Woche fit wird, ist fraglich. Ein herber Rückschlag für das Visma-Team, das in diesem Rennen auf einen Podestplatz gehofft hatte.
Entscheidend für den Ausgang des Rennens war der Angriff von Romain Gregoire. 42 Kilometer vor dem Ziel setzte der Franzose alles auf eine Karte und riss Evenepoel und Skjelmose mit sich. Die Verfolgergruppe, bereits durch den Sturz von Jorgenson dezimiert, konnte den Abstand nicht mehr verkürzen. Die entscheidende Tempoverschärfung von Evenepoel am Cauberg ließ dann auch Gregoire ziehen, sodass sich die beiden Ausreißer alleine um den Sieg stritten.
Skjelmose, der Titelverteidiger, konnte dem Druck des Belgier nicht standhalten. Evenepoel nutzte seine überragende Form und seine taktische Cleverness, um den Norweger in der Schlussphase zu distanzieren. Ein verdienter Sieg für den Red Bull-Piloten, der damit seine Ambitionen in der Ardennen-Klassikerwoche untermauert. Benoît Cosnefroy sicherte sich den dritten Platz im Sprint der Verfolger.
Die Fans, die in großer Zahl am Streckenrand standen, wurden Zeugen eines packenden Rennens voller Dramatik und Emotionen. Mehr als drei Millionen Sportfans verfolgten das Rennen bereits über die App. Die Ardennen-Klassiker haben einmal mehr bewiesen, dass sie zu den spannendsten Rennen der Radsportsaison gehören.
