Etcheverry stellt alcaraz in monte carlo vor – überraschungstriumph?

Carlos Alcaraz, der Weltranglisten-Erste, hat in Monte Carlo einen hart erkämpften Gegner im Viertelfinale gefunden: Tomás Etcheverry aus Argentinien. Der Südamerikaner setzte sich in einem packendenMatch gegen Terence Atmane durch und bewies, dass mit ihm in dieser Turnierwoche zu rechnen ist.

Ein argentinier auf dem vormarsch

Etcheverry präsentierte sich in Monte Carlo in hervorragender Form. Nach seinem knappen Erfolg über Dimitrov in der ersten Runde, der ihn mit 6:4, 2:6 und 6:3 endete, bewies er gegen Atmane seine mentale Stärke. Nach Verlust des ersten Satzes mit 3:6 drehte er das Spiel mit 6:3 und 6:2. Seine Bilanz auf Sand ist beeindruckend: 12 Siege und lediglich zwei Niederlagen in dieser Saison. Die Zahl spricht für sich: neun seiner Siege wurden erst im Entscheidungssatz errungen – ein Beweis für seine unglaubliche Widerstandsfähigkeit.

Was wirklich bemerkenswert ist, ist Etcheverrys Fähigkeit, auch nach einem verlorenen ersten Satz zurückzukommen. Er konnte bereits sieben Partien in diesem Jahr gewinnen, nachdem er den ersten Satz abgegeben hatte – ein beachtlicher Wert über alle Beläge hinweg. Seine bisherige Saison glänzt nicht nur mit dem Titel in Rio de Janeiro, sondern auch mit einem Halbfinaleinzug in Buenos Aires und einem Viertelfinaleinzug in Houston. Dass er in Miami bereits Rafa Jódar bezwingen und eine Matchball abwehren konnte, unterstreicht seine zunehmende Sicherheit.

Alcaraz wird sich also auf einen Gegner einstellen müssen, der auf Sand zu den stärksten Spielern der Welt gehört und der sich durch eine außergewöhnliche Kopffreude auszeichnet. Das Duell zwischen dem jungen Spanier und dem erfahrenen Argentinier verspricht ein spannendes Kräftemessen zu werden, dessen Ausgang völlig offen ist. Die bisherige Dominanz Alcarazs könnte durch Etcheverrys Hartnäckigkeit ins Wanken geraten.

Die rio-titel und die verlorenen finals

Die rio-titel und die verlorenen finals

Etcheverry feierte im Februar seinen ersten ATP-Titel in Rio de Janeiro, nachdem er zuvor drei Finals verloren hatte – zwei davon ebenfalls auf Sand in Chile und Houston im Jahr 2023, und ein weiteres in Lyon im Jahr 2024. Die Erfahrung aus diesen verlorenen Schlachten dürfte ihn nun zusätzlich stärken und ihm helfen, in Monte Carlo seine Chance zu nutzen. Sein Weg zum Titel ist noch lang, aber mit seiner aktuellen Form und mentalen Stärke ist er ein ernstzunehmender Herausforderer für Alcaraz und die anderen Top-Spieler des Turniers.