Etcheverry krönt marathon-tag mit erstem atp-titel in rio
Sensation in rio: etcheverry triumphiert
Tomás Etcheverry, der argentinische Tennis-Profi, hat beim ATP-Turnier in Rio de Janeiro einen unglaublichen Tag erlebt und seinen ersten Titel auf der ATP-Tour gewonnen. Nach zwei hart umkämpften Dreisatzmatches innerhalb eines Tages bezwang er im Finale den chilenischen HerausfordererAlejandro Tabilo. Es war ein Triumph der Willenskraft und Ausdauer, der Etcheverry nach langer Wartezeit endlich belohnte.

Regenbedingte doppelbelastung
Die Halbfinal-Partien waren aufgrund von Regen von Samstag auf Sonntag verlegt worden, was bedeutete, dass sowohl Etcheverry als auch Tabilo zwei anstrengende Matches bestreiten mussten. Etcheverry hatte seine Halbfinal-Partie gegen Vit Kopriva bereits am Vortag begonnen, die dann beim Stand von 4:5 unterbrochen wurde. Die ungewöhnlichen Umstände stellten eine enorme Herausforderung dar, die Etcheverry aber meisterhaft bewältigte.

Hart erkämpfter halbfinal-sieg
Nachdem er den ersten Satz gegen Kopriva verloren hatte, zeigte Etcheverry eine beeindruckende Moral und kämpfte sich zurück. Nach über dreieinhalb Stunden Spielzeit setzte er sich schließlich mit 4:6, 7:6 (7:2) und 7:6 (7:4) durch. Dieser Sieg war der Schlüssel zum Erfolg, da er ihm das Selbstvertrauen für das Finale gab. Die Partie war geprägt von langen Ballwechseln und sehenswerten Punkten.
Spannungsgeladenes finale gegen tabilo
Auch im Finale gegen Tabilo geriet Etcheverry zunächst in Rückstand. Im zweiten Satz lag er sogar mit 1:3 hinten, doch er gab nicht auf. Mit einer beeindruckenden kämpferischen Leistung zwang er Tabilo in den Tiebreak und entschied diesen mit 7:3 für sich. Der dritte Satz war ebenfalls hart umkämpft, doch Etcheverry behielt die Nerven und gewann mit 6:4.
„Ein traum ist wahr geworden“
„Für mich ist damit ein Traum wahr geworden“, sagte ein überglücklicher Etcheverry nach dem Match. „Ich habe lange auf meinen ersten Titel gewartet. Ich habe mit meinem Team so hart gearbeitet und kann es kaum glauben.“ Er betonte, im Finale alles gegeben zu haben und für seinen Einsatz belohnt worden zu sein. Die Emotionen waren deutlich zu spüren.
Aufstieg in der weltrangliste
Mit diesem Erfolg verbessert sich der 26-jährige Etcheverry in der Weltrangliste auf Platz 33. Zuvor hatte er bereits 2023 in Santiago de Chile, Houston und 2024 in Lyon Endspiele verloren. Dieser Titel ist nun der verdiente Lohn für seine harte Arbeit und sein Talent. Es ist zu erwarten, dass er in Zukunft noch weitere Erfolge feiern wird. Seine Entwicklung ist beeindruckend.
Bisherige finalteilnahmen
- 2023: Santiago de Chile (Niederlage)
- 2023: Houston (Niederlage)
- 2024: Lyon (Niederlage)
- 2026: Rio de Janeiro (Sieg!)
