Erfurt demütigt meuselwitz: gerber fordert unerbittlichen siegeswillen!

Rot-Weiß Erfurt hat im kleinen Thüringenderby den ZFC Meuselwitz mit 3:0 in die Schranken verwiesen. Ein klarer Befehl des Rumpfkaders, der zeigt: Fabian Gerber will nicht nur gewinnen, er will dominieren – und das in jedem Spiel.

Die glaserkuppe bebte – und meuselwitz zitterte

Die Gastgeber hatten zwar zunächst Chancen, doch die Erfurter waren eiskalt. Lucas Falcao, bedient durch einen Hacken von Schmökels, brachte die Rot-Weißen in Führung (25.). Ein Tor, das nicht nur die Führung bedeutete, sondern auch eine Ansage an den Rest der Liga. Denn Gerber ließ keinen Zweifel daran, dass es für ihn nur um einen Sieg ging, egal wie. „Für mich geht’s immer um was“, betonte der Trainer nach dem Spiel.

Die Meuselwitzer bemühten sich, doch die Erfurter defensive Stabilität und die gnadenlose Effizienz im Angriff ließen wenig Raum für Hoffnung. Marco Wolf staubte nach einem Patzer von Sedlak zum 2:0 ab (37.), und Falcao vollendete mit einem weiteren Treffer die Demütigung (76.). Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 3:0, drei Punkte, und ein Selbstvertrauen, das in der Regionalliga Nordost Alarm schlägt.

Gerber: „jedes spiel ist ein finale“

Gerber: „jedes spiel ist ein finale“

Der Sieg war mehr als nur drei Punkte. Er war ein Statement. Ein Beweis, dass die Erfurter, selbst mit einem dezimierten Kader, zu den Top-Teams der Liga gehören. Gerber scheint seine Mannschaft in eine Denkweise zu zwängen, in der jedes Spiel das Finale ist. Und das ist gut so. Denn in dieser Liga ist die Konstanz der Schlüssel zum Erfolg. Die Meuselwitzer hingegen stehen vor einer schwierigen Aufgabe. Mit nur vier Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz müssen sie nun all ihre Kraft aufbieten, um den Abstieg zu vermeiden.

Die nächste Aufgabe für Rot-Weiß Erfurt: Ein Auswärtsspiel gegen den ambitionierten Halleschen FC. Ein Duell, das zeigen wird, ob die Erfurter ihren unerbittlichen Siegeswillen auch über die nächste Hürde tragen können.