England verhauen: kane vergibt elfmeter – fluch oder pech?
Foxborough – Ein Fußballabend, der in die Annalen der Enttäuschung eingehen wird. England, als Mitfavorit für den WM-Titel gehandelt, spielte gegen Ghana ein erschreckend teilnahmsloses 0:0. Statt eines erwarteten Krachers lieferten beide Mannschaften eine Partie, die von statischen Ballbesitzphasen und fehlender Durchschlagskraft geprägt war. Die Zuschauer sahen ein Spiel, das sich hartnäckig weigerte, zu begeistern.

Kane im fokus: bayern-star patzt bei elfmeter
Besonders bitter für die Three Lions: Kapitän und Bayern-Star Harry Kane blieb komplett blass. Nach seinem Doppelpack beim Auftakterfolg gegen Kroatien wirkte der Angreifer gegen Ghana wie ein Phantom. Seine beste Chance, die zugleich die größte für England darstellte, verwarf er in der 86. Minute auf unglückliche Weise. Nach einer Kopfballvorlage von O’Reilly stand Kane frei vor dem Tor – der Ball landete jedoch deutlich über dem Kasten. Ein Patzer, der die Hoffnung auf den Sieg zunichte machte.
Lo que nadie cuenta es die bizarre Geschichte, die sich hinter Kanes Fehlversuch verbirgt: Ein ghanaischer Schamane, Nana Kwaku Bonsam, hatte vor dem Spiel angekündigt, Kane mit einem Fluch belegen zu wollen. „Es wird ihn davon abhalten, Tore zu schießen“, so Bonsam gegenüber dem „Daily Star“. Eine makabre Vorhersage, die in Erfüllung ging. Ob es sich um reinen Zufall oder um übernatürliche Einwirkung handelte, bleibt Spekulation.
Die Statistiken untermauern das Bild einer schwachen englischen Leistung. Nur vier Torschüsse auf das gegnerische Tor – ein Wert, der für einen vermeintlichen Topfavoriten peinlich ist. Ghana war mit einem einzigen Schuss sogar noch blasser. Declan Rice verfehlte in der 14. Minute mit einem Freistoß knapp das Tor, und Madueke sowie Gordon scheiterten in der 57. Minute ebenfalls an der gegnerischen Abwehr. Kane selbst brachte es nur auf fünf Ballkontakte – ein erschreckend geringer Wert für einen Stürmer von Weltklasseformat. Seine beste Chance, ein Distanzschuss in der 69. Minute, wurde von Ghana-Keeper Asare sicher entschärft.
Trotz des Punktverlusts ist England dem Einzug ins Sechzehntelfinale weiterhin nahe. Ghana hingegen untermauert mit vier Punkten seine Ambitionen für die K.o.-Phase. Aber eines ist klar: Die Leistung gegen England war nicht das, was man von einem WM-Anwärter erwartet. Die Frage, die sich nun stellt: Kann England seine Negativserie schnell ablegen und das Momentum zurückgewinnen, oder wird der Fluch von Bonsam die gesamte Turnierleistung überschatten?
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