England triumphiert im tor-spektakel gegen kroatien – kane schreibt geschichte!
Dallas bebte! England hat im ersten Gruppenspiel der WM 2026 gegen Kroatien ein wahres Tor-Festival abgespielt und sich mit 4:2 (2:2) durchgesetzt. Ein Auftritt, der Thomas Tuchels Ambitionen, das lange Warten auf den zweiten WM-Titel zu beenden, zumindest vorläufig untermauert.
Kane gleicht linekers rekord ein
Die Three Lions legten einen furiosen Start hin, als Harry Kane bereits in der 12. Minute vom Elfmeterpunkt traf. Doch Kroatien ließ sich nicht entmutigen und antwortete mit Toren von Martin Baturina (36.) und Petar Musa (45.+5), sodass zur Pause ein Remis herrschte. Die Nerven lagen blank, besonders nach einer umstrittenen Elfmeter-Entscheidung, bei der Livakovic zu früh reagierte und Kane die Chance auf eine Wiederholung erhielt.
Der Stürmer des FC Bayern ließ sich nicht zweimal bitten und markierte in der 42. Minute seinen zweiten Treffer, womit er den WM-Rekordtorschützen Gary Lineker gleichzog – ein Beweis seines außergewöhnlichen Talents und seiner Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Die Zahl spricht für sich: Zehn WM-Tore für den gebürtigen Walthamstow-Mann, eine Leistung, die in der englischen Fußballgeschichte verewigt wird.

Bellingham übernimmt die führung
Kurz nach der Halbzeitpause übernahm Jude Bellingham das Kommando. Der Youngster von Real Madrid zeigte mit einem sehenswerten Solo und dem daraus resultierenden Treffer (47.) seine Klasse und gab England den entscheidenden Vorteil. Was niemand so recht erwartet hatte, geschah: Die Kroaten, die in der Vorrunde als vermeintlich starke Konkurrenz galten, gerieten nun unter Druck.
Die Offensive der Three Lions nahm nun Fahrt auf. Nico O’Reilly (49.), Declan Rice (52.), Anthony Gordon (56.) und erneut Kane (57.) vergaben hochkarätige Chancen, die den Sack zumachen hätten können. Die Abwehr blieb anfällig, doch im Angriff blühte England unter Tuchel auf.
Obwohl Kroatien in der Schlussphase alles riskierte, geriet man in die Bredouille, als Marcus Rashford (85.) den Endstand markierte. Die Diskussionen um Tuchels Aufstellung, insbesondere die Nicht-Nominierung der Youngster Cole Palmer und Phil Foden, verhallen angesichts dieses Sieges – vorerst.
Die erste Hürde ist genommen, doch der Weg zur WM-Krone ist noch lang. England hat gezeigt, dass es mit Superstar-Power und taktischer Flexibilität zu den Top-Favoriten auf dem Kontinent gehört. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob die Three Lions diesen Schwung mitnehmen und das Jahrzehnte lange Warten auf den Titel endlich beenden können.
