Elfenbeinküste schreibt fußballgeschichte: pépés doppelpack katapultiert die elefanten in die k.o.-runde!
Ein Fußballmärchen findet sein Ende, ein anderes beginnt: Die Elfenbeinküste hat Curaçao mit 2:0 bezwungen und damit erstmals seit 2006 die K.o.-Runde einer WM erreicht. Nicolas Pépé war der entscheidende Mann, seine Treffer sorgten für frenetischen Jubel und schickten die Karibik-Insel doch noch nach Hause.

Die elefanten dominieren, pépé entscheidet
Die Partie in Philadelphia verlief zwar nicht von Höchstwert, doch die Ivorer zeigten von Beginn an ihre Entschlossenheit. Bereits in der siebten Minute brachte Nicolas Pépé die Elfenbeinküste in Führung, nachdem ein Patzer im Strafraum Curacaos zu einer einfachen Vorlage von Yan Diomande führte. Ein Eigentor, wenn man so will, aber Pépé war zur Stelle. Das Team von Trainer Jean-Louis Gasset kontrollierte fortan das Spielgeschehen, ohne sich jedoch unbedingt viele Torchancen zu erarbeiten.
Die Curacaoer, die mit nur 160.000 Einwohnern die kleinste Nation bei dieser WM stellten, zeigten zwar Kampfgeist, aber an der nötigen Durchschlagskraft fehlte es. Ihr Premierentreffer gegen Deutschland und der Punkt gegen Ecuador konnten ihnen letztendlich nicht zum Weiterkommen verhelfen. Eloy Room, der mit 15 Paraden gegen Ecuador zum Nationalhelden wurde, war gegen Pépés sehenswerten Treffer in der 64. Minute machtlos.
Ein Fußballfest für die Ivorer: Die Fans der Elfenbeinküste feierten den historischen Erfolg ausgelassen. Der Triumph markiert das Ende einer Durststrecke und die Rückkehr des afrikanischen Teams auf die internationale Bühne. Der Weg zum Sechzehntelfinale ist frei, und die Fans dürfen gespannt sein, ob es für die Elefanten weitergeht.
Kuriose Szenen ereigneten sich zudem, als Juri Gaari und Sherel Floranus im eigenen Strafraum in einen Slapstick-artigen Zwischenfall verwickelt wurden, der Pépé die einfache Möglichkeit zum Tor eröffnete. Ein klarer Beweis dafür, dass auch am Rande der Geschichte immer wieder komische Momente Platz finden.
Die Elfenbeinküste trifft im Sechzehntelfinale entweder auf Frankreich oder Norwegen. Das Duell verspricht Spannung und wird zeigen, ob die Ivorer ihre beeindruckende Leistung fortsetzen können. Es bleibt abzuwarten, ob die Elefanten die Stärke der europäischen Teams überwinden und in die nächste Runde einziehen werden.
