Neuseeland gegen belgien: alles oder nichts im letzten gruppenspiel!

Die Luft in der Gruppe G knistert vor Spannung: Neuseeland und Belgien stehen vor dem alles entscheidenden letzten Gruppenspiel. Ein Sieg ist für beide Teams die letzte Chance, den Einzug ins Achtelfinale zu realisieren – ein historisches Duell, das bisher noch nie stattgefunden hat.

Ein novum für beide nationen

Es ist ein Novum in der Fußballweltgeschichte: Neuseeland und Belgien treffen in einem WM-Gruppenspiel aufeinander. Für die All Whites ist es zudem nur die dritte Teilnahme an einer Weltmeisterschaft überhaupt. Bisher konnten sie in ihren beiden vorherigen Versuchen 1982 und 2010 nicht über die Gruppenphase hinauskommen und blieben punktlos. Vier Unentschieden und vier Niederlagen stellen ihre bisherige Bilanz in WM-Turnieren dar – ein düsteres Erbe, das es gegen Belgien abzuräumen gilt.

Das Unentschieden gegen den Iran (2:2) und die Niederlage gegen Ägypten (1:3) haben die Situation der neuseeländischen Mannschaft zusätzlich verkompliziert. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt. Chris Wood, der Kapitän und Rekordtorschütze (44 Tore) mit 92 Länderspielen, wird gegen Belgien einmal mehr das Prunkstück in der Offensive sein. Seine Treffsicherheit wird entscheidend sein, wenn es darum geht, die lange Durststrecke gegen europäische Teams zu beenden – seit 2010 sind es vier Unentschieden und 13 Niederlagen.

Belgiens rechnung mit der wm

Belgiens rechnung mit der wm

Für Belgien hingegen ist die WM ein unbeschriebenes Blatt. Nach dem dritten Platz in Russland 2018, einem Achtungserfolg, war das Team bei der letzten Weltmeisterschaft in Katar eine bittere Enttäuschung und schied frühzeitig aus. Unter dem neuen Trainer Rudi García hat die Mannschaft eine beeindruckende Serie von 15 ungeschlagenen Spielen hingelegt (neun Siege, sechs Unentschieden). Doch diese beeindruckende Form reicht nicht aus, um allein den Einzug ins Achtelfinale zu garantieren.

Die Abwesenheit von Nathan Ngoy, der im letzten Spiel vom Platz gestellt wurde, ist ein herber Verlust für die belgische Auswahl. Positiv ist hingegen die Rückkehr von Jérémy Doku, der gegen den Iran verletzungsbedingt fehlte. Die Torwartfrage ist ebenfalls spannend: Während Millwalls Torhüter Crocombe in seinen letzten vier internationalen Spielen jeweils ein Gegentor kassierte, wird Thibaut Courtois, der 112. Partie für sein Land absolvieren wird und damit den belgischen Rekord für WM-Einsätze übertrumpfen könnte, alles daran setzen, seine acht vorherigen