Elche: febas verlässt den verein – tränenreicher abschied
Ein weiteres Kapitel geht beim Elche CF zu Ende: Aleix Febas hat seinen Abschied bestätigt und hinterlässt einen tief bewegten Verein und eine schmerzliche Lücke im Mittelfeld. Nach Eder Sarabia ist er nun der nächste Leistungsträger, der den franjiverde-Kader verlässt, und sein Abschied markiert einen weiteren Einschnitt in einer turbulenten Phase für den Verein.
Emotionale worte und dankbarkeit
Vor zahlreichen Zuschauern und dem Generaldirektor Pedro Schinocca stand Febas vor der Presse und sprach mit schwerem Herzen über seine Entscheidung. Er betonte, dass er eine Chance wahrnehmen müsse, die er in Elche nicht hätte realisieren können, ohne jedoch Details zu seinem neuen Arbeitgeber preiszugeben. „Ich werde Erfahrungen machen, die ich hier nicht erfüllen kann“, erklärte der Mittelfeldspieler sichtlich gerührt.
Febas betonte mehrfach, dass seine Entscheidung nicht von finanziellen Aspekten getrieben sei. Er drückte seine Dankbarkeit für die Bemühungen des Vereins aus, ihn zu halten, und gestand, dass er das Gefühl habe, den Fans und dem Verein etwas schuldig zu sein. „Der Verein hat alles versucht, damit ich bleibe. Ich fühle mich, als hätte ich ihnen und vielen Menschen etwas schuldig. Ich hoffe, dass sie es eines Tages verstehen können.“
Die Möglichkeit, die sich ihm nun biete, sei für ihn persönlich und beruflich zu verlockend, um sie abzulehnen. „Ich weiß nicht, ob ich mit 30 Jahren noch einmal eine solche Chance haben werde, solche Erfahrungen zu sammeln“, fügte er hinzu.

Die besondere verbindung zur fanschare
Besonders emotional wurde es, als Febas über die Fans des Elche sprach. Er brach sichtlich in Tränen aus, als er versuchte, seine Gefühle in Worte zu fassen. „Ich hätte so viel mehr sagen wollen, aber es ist alles so kompliziert“, stammelte er. „Die Fans waren immer großartig zu mir. Ich erinnere mich, wie sie mich anfeuerte, auch in schwierigen Zeiten.“
Febas blickte zudem auf seine Zeit beim Elche zurück und betonte, wie der Verein ihm geholfen habe, mit sich selbst Frieden zu schließen. „Meine gesamte Karriere war von Selbstzweifeln geprägt. Elche hat mir geholfen, mich selbst zu akzeptieren und mich vollkommen zu fühlen. Ich kam mit einer großen emotionalen Last hierher und gehe mit einem Gefühl der Zufriedenheit.“

Ein neuanfang und eine bleibende erinnerung
Der wichtigste Moment, den er aus seiner Zeit in Elche mitnehmen werde, sei die Geburt seines Sohnes. „Ich werde viele Momente in Erinnerung behalten, aber vor allem die Geburt meines Sohnes“, sagte er.
Ob es Verhandlungen gegeben hätte, die seine Entscheidung hätten ändern können, wies Febas entschieden zurück. „Nein, es gab nichts. Wenn ich nicht die Möglichkeit gehabt hätte, andere Erfahrungen zu machen, wäre ich wahrscheinlich geblieben.“
Trotz seines Abschieds schloss Febas einen endgültigen Abschied nicht aus. „Mir bleiben noch wenige Jahre Karriere, und ich weiß nicht, was die Zukunft bringen wird. Elche wird immer der Verein meines Herzens sein, egal was passiert.“
Pedro Schinocca, der Generaldirektor des Vereins, würdigte Febas' Leistungen und betonte, dass der Verein bis zum Schluss versucht habe, ihn zu überzeugen. „Wir haben ihn bis gestern Abend versucht, umzustimmen, aufgrund dessen, was hier entsteht“, erklärte Schinocca. Er lobte Febas' Engagement und Professionalität während seiner gesamten Zeit beim Verein. „Er hat sich von Anfang bis Ende voll und ganz eingesetzt. Er war ein Vorbild.“
Schinocca hob zudem hervor, dass das franjiverde-Projekt vielen Spielern geholfen habe, ein glückliches und erfülltes Leben zu finden. „Hier haben die Fußballer einen Ort gefunden, an dem sie glücklich sein und innere Ruhe finden können. Mit Aleix haben wir einen vielseitigen Spieler gesehen, und wir können ihm nur für alles danken, was er uns gegeben hat.“
