El mala-poker um millionen: brighton drängt, köln zögert

El mala-poker um millionen: brighton drängt, köln zögert

Der Transfer von Saïd El Mala (19) entwickelt sich zu einem komplexen Fall. Ein Rechtsstreit droht, da der frühere Fußballer Abdenour Amachaibou (39) eine Provision für den Wechsel des jungen Talents von Viktoria Köln zum 1. FC Kölnfordert. Amachaibou, einst unter Christian Keller (47) in Regensburg aktiv, war später als Praktikant in Köln tätig. Er richtet seine Forderung jedoch nicht an den FC, sondern an Viktoria.

Juristischer streit um transferprovision

Viktoria Köln äußert sich auf Anfrage nicht zum laufenden Verfahren. Amachaibou verweist auf seinen Anwalt in Trier. Laut Informationen von Sport BILD soll er vor dem Amtsgericht Köln eine sechsstellige Summe fordern. Im Vergleich zu den potenziellen Ablösesummen für El Mala ist dies jedoch eine überschaubare Summe.

Millionenangebot aus england

Millionenangebot aus england

Ein erneuter Transfer des Kölner Publikumslieblings rückt näher. Der englische Klub Brighton hat dem 1. FC Köln in der vergangenen Woche ein konkretes Angebot unterbreitet – schriftlich! Trainer von Brighton ist der ehemalige St.-Pauli-Coach Fabian Hürzeler (32), der El Mala bereits im Sommer 2025 verpflichten wollte, bevor dieser sein Bundesliga-Debüt feierte. Damals boten die Engländer bis zu 15 Millionen Euro.

Kölner ablehnung und weitere verhandlungen

Kölner ablehnung und weitere verhandlungen

Jetzt haben sie ihr Angebot auf 25 bis 30 Millionen Euro plus Zuschlägen erhöht. Das Angebot wurde in der Geschäftsführung unter der Leitung von Thomas Kessler (40) besprochen und mit dem Vorstand abgestimmt. Der FC lehnte das Angebot jedoch ab. Der Zeitpunkt kurz vor dem Ende der Wintertransferperiode schloss weitere Verhandlungen aus, obwohl es um einen Transfer im Sommer ging. Zudem wurde die gebotene Ablöse als zu gering erachtet.

El malas wert und die abwägung des fc

El malas wert und die abwägung des fc

Brighton signalisiert jedoch, nicht aufzugeben. Das erste Angebot dient in der Regel als Grundlage für weitere Verhandlungen. Der Spieler selbst hat sich mittlerweile einen Wechsel in die Premier League vorstellen können. Brighton bietet ihm nach Informationen von Sport BILD rund 15 Millionen Euro Fixgehalt (plus Boni) für die nächsten fünf Jahre. Beim FC könnte er durch Vertragsstaffelungen im Erfolgsfall bis zu 1,5 Millionen Euro pro Jahr verdienen.

Brighton will auch malek el mala

Neben Saïd El Mala zeigt Brighton auch Interesse an dessen Bruder Malek El Mala (20), einem talentierten Mittelstürmer, der in der U21 des FC spielt. Brighton plant, ihn in der Premier League 2 aufzubauen. Das Angebot für Malek wurde ebenfalls abgelehnt, ist aber Teil des Gesamtpokers. Ein Transfer von Saïd El Mala könnte zum größten in der Geschichte des 1. FC Köln werden – bislang war es der Verkauf von Anthony Modeste (37) im Jahr 2018 für 29 Millionen Euro nach China.

Poker um die ablösesumme

Der FC wird voraussichtlich nicht riskieren, El Mala zu verärgern, sondern eine für beide Seiten akzeptable Lösung finden wollen. Die Entscheidung liegt letztlich beim Spieler, da der FC eine hohe Ablösesumme erwartet. Mit den Einnahmen könnte Kessler die Kaufoptionen für die Leihspieler (Kaminski, Krauß, Simpson-Pusey, Lund, Özkacar, Chavez) bedienen und weitere Verstärkungen verpflichten.