El mala-poker um köln: brighton drängt, chelsea schaut zu – newcastle gibt auf?

Der FC Köln hält an seinem Preisvorstellung für Said El Mala fest – und das trotz des intensiven Interesses von Brighton & Hove Albion. Die Engländer bieten zwar 35 Millionen Euro plus Boni, doch der Bundesliga-Klub schätzt seinen Shootingstar deutlich höher ein. Ein Transfer im Sommer scheint unausweichlich, doch die Verhandlungen gestalten sich zäh.

Kaderplaner steidten unter druck: millioneneinnahme für neuzugänge nötig

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Die Lage ist klar: Der 1. FC Köln muss im Sommer personell umbauen und die Mannschaft gezielt verstärken. Eine Millionen-Regen durch einen Abgang, am ehesten durch den Verkauf von Said El Mala, ist da unerlässlich. Sportdirektor Thomas Kessler und Kaderplaner Tim Steidten kalkulieren den Transfer bereits fest ein, doch die Frage ist, ob man die geforderte Summe von 50 Millionen Euro erreichen kann.

Brighton ist zwar weiterhin der heißeste Anwärter, doch auch chelsea hat bereits Interesse bekundet. Ein offizielles Angebot liegt zwar noch nicht vor, die Verhandlungen laufen aber hinter den Kulissen. Ein überraschender Abschied kam von Newcastle United: Nach Informationen von BILD hat die Familie El Malas ein Angebot der Magpies abgelehnt. Die Tendenz scheint sich also tatsächlich in Richtung der Premier League zu verschieben – allerdings nicht in Richtung Newcastle.

Die Mutter spielt mit: Ein interessanter Aspekt im ganzen Drama ist die Rolle von Sabrina El Mala, der Mutter und Beraterin des jungen Stürmers. Sie soll im Gespräch mit dem FC signalisiert haben, grundsätzlich offen für einen Wechsel zu einem anderen Verein zu sein. Voraussetzung ist allerdings eine Einigung über die Ablösesumme. Ein direkter Druck auf Köln wird derzeit vermieden, was die Verhandlungen zusätzlich verkompliziert.

Doch es gibt noch weitere Interessenten. In Kürze könnten weitere englische Klubs, darunter Brentford, Everton und Fulham, in den Poker einsteigen. El Mala steht noch bis 2030 beim FC unter Vertrag – ohne Ausstiegsklausel. Köln sitzt formal am längeren Hebel, doch die Zeit drängt. Die Schmerzgrenze von 50 Millionen Euro ist klar definiert, und der FC scheint entschlossen, diese nicht zu unterschreiten. Ob Brighton bereit ist, diesen Preis zu zahlen, bleibt abzuwarten. Der Transfer von Said El Mala wird zweifellos eines der größten Transfergeschichten der kommenden Transferperiode.