El mala vor wm-einsatz? nagelsmanns überraschende entscheidung
Köln – Said El Mala, der Shootingstar des 1. FC Köln, wird nicht zur Fußball-Weltmeisterschaft reisen. Ein Schock für viele Fans und Experten, die in dem jungen Stürmer großes Potenzial sahen. Bundestrainer Julian Nagelsmann hat die Entscheidung erklärt, die nun für Diskussionen sorgt.
Die reaktion aus köln: enttäuschung und anerkennung
Die Enttäuschung im Rheinland ist groß. El Malas Reaktion auf die Nicht-Nominierung fiel kurz aus – drei Herzen auf Instagram. Der FC selbst versuchte, seinem Juwel Mut zu machen: „Deine Zeit im DFB-Trikot wird kommen.“ Die Kommentarspalten auf Social Media sind voll von Unverständnis und Kritik an Nagelsmanns Entscheidung. 18 Scorerpunkte in seiner ersten Bundesliga-Saison sprechen eine deutliche Sprache.
Lothar Matthäus, Rekordnationalspieler, ließ ebenfalls seine Meinung wissen und kritisierte das Ausbleiben des Krefelders. Doch Nagelsmann hält an seiner Entscheidung fest. „Er hat eine tolle Rückrunde gespielt, gut gescored“, räumte der Bundestrainer ein, betonte aber gleichzeitig die Gründe für sein Vorgehen.

Nagelsmanns bedenken: passen el malas fähigkeiten zum dfb-system?
Der Schlüssel liegt in Nagelsmanns Einschätzung der Spielidee der Nationalmannschaft. Er geht davon aus, dass Deutschland bei der WM mehr Ballbesitz haben wird als der FC Köln in der Bundesliga. Die Räume, die sich für El Mala im Verein bieten, könnten bei der Nationalmannschaft fehlen. Ein valider Punkt, wenngleich es auch Situationen geben kann, in denen die DFB-Elf tiefer steht und schnelle Konterspieler gefragt sind.
Es ist offensichtlich, dass El Mala mehr als nur ein Konterstürmer ist. Seine Unberechenbarkeit, Dynamik und sein Torinstinkt machen ihn zu einer Gefahr für jede Abwehr. Dennoch entschied sich Nagelsmann für Spieler wie Leroy Sané und Maximilian Beier, die in den letzten Länderspielen überzeugt haben. Sané glänzte mit zwei Toren und drei Vorlagen in den letzten vier Partien, während Beier durch seinen unbändigen Einsatz und seine „unfassbare Mentalität“ auffiel.
Thomas Kessler, Geschäftsführer des 1. FC Köln, äußerte sich ebenfalls zur Entscheidung: „Wenn man seine Entwicklung und seine Leistungen in dieser Saison betrachtet, hätte er es sich definitiv verdient.“ Er zeigte sich „überzeugt, dass er nach der WM ein ernsthafter Kandidat für den Kreis der Nationalmannschaft sein wird.“
Nagelsmann nannte Said El Malas Namen explizit als das schwierigste Nicht-Nominierungsgespräch. „Immer kompliziert“, so der Bundestrainer, „weil er es sich verdient hätte, dabei zu sein.“ Ob El Malas Wechselgerüchte in die Premier League seine Zukunft beeinflussen werden, bleibt abzuwarten. Seine Entwicklung lässt jedoch optimistisch auf zukünftige WM-Teilnahmen blicken. Die Instagram-Herzen könnten bald in Richtung DFB gehen.
