Kanada lässt langsamer fahrt triumfieren: sieg gegen slowenien!

Zürich – Ein müdes, aber souveränes Kanada hat sich bei der Eishockey-Weltmeisterschaft in der Schweiz gegen Slowenien mit 3:1 durchgesetzt. Nach der knappen Overtime-Partie gegen Norwegen am Vortag zeigte die Crosby-Truppe eine Leistung, die zwar nicht überragend, aber ausreichend war, um den fünften Sieg im fünften Spiel festzumachen und das Viertelfinale praktisch zu sichern.

Crosby und celebrini zeigen nur kurz, was möglich ist

Crosby und celebrini zeigen nur kurz, was möglich ist

Die Erleichterung war spürbar, denn nach einer intensiven Phase der Vorbereitung und den bisherigen Strapazen wirkte das Spiel gegen Slowenien wie eine Art Trainingslauf. Denton Mateychuk eröffnete den Torreigen bereits in der zwölften Minute mit einem präzisen Schuss. Dylan Cozens erhöhte im weiteren Verlauf auf 2:0, bevor Rozle Bohinic für Slowenien den Anschluss herstellte. Emmitt Finnie sorgte dann für die endgültige Entscheidung.

Bemerkenswert ist, dass sowohl Sidney Crosby als auch das vielversprechende Talent Macklin Celebrini nur etwa zwölf Minuten Eiszeit bekamen. Ein Zeichen dafür, dass Trainer Kirk Müller die Rotation der Spieler vorantreiben und Kräfte schonen will, angesichts der anstehenden Aufgaben.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Mit 14 Punkten steht Kanada bereits komfortabel in der Gruppe B da. Die Slowenen hingegen müssen sich nun noch einmal deutlich steigern, wenn sie noch eine Chance auf den Einzug ins Viertelfinale wahren wollen. Es bleibt abzuwarten, ob sie in ihren verbleibenden Spielen die nötige Konstanz zeigen können.

Doch was niemand so recht beachtet, ist die subtile Verschiebung im Kräfteverhältnis im internationalen Eishockey. Während Kanada weiterhin als feste Größe gilt, zeigen aufstrebende Nationen wie Slowenien, dass sie durchaus mithalten können – zumindest in Teilen. Der Sport braucht solche Überraschungen, um spannend zu bleiben.