El mala: 50 millionen-poker um kölner shootingstar nimmt fahrt auf!
Köln – Der Abschied von Said El Mala vom 1. FC Köln scheint unausweichlich. Obwohl der 19-Jährige bei der WM-Endrunde fehlt, intensiviert sich der Transferpoker um den talentierten Offensivspieler. Thomas Kessler, der Sport-Geschäftsführer des FC, bestätigte am Dienstagmittag ein konkretes Angebot für El Mala – und deutete an, dass die Verhandlungen ernst werden könnten. Ein Wechsel des Youngsters, um den sich seit Monaten Gerüchte ranken, scheint nun näher als je zuvor.
Kessler: „gesprächsbereit“ in einer neuen preisregion
Noch vor wenigen Wochen betonte Kessler, dass der FC keinerlei Angebote für El Mala vorliegen hätten, die eine Beschäftigung wert wären. Doch die Zeiten ändern sich. Ein Verein, dessen Name weiterhin unter Verschleierung gehalten wird, hat nun ein Angebot vorgelegt, das den FC zum Grübeln bringt. „Wir sind in einer Region angekommen, in der ich gesprächsbereit wäre“, so Kessler, ohne Details preiszugeben. Es ist ein deutliches Signal, dass der FC bereit ist, über einen Verkauf des jungen Talents nachzudenken.
50 Millionen Euro: Der FC pocht auf eine maximale Ablösesumme für seinen Shootingstar. Angesichts des langfristigen Vertrags von El Mala bis 2030 – ohne Ausstiegsklausel – ist der Verein in einer starken Verhandlungsposition. Die Verantwortlichen sind sich bewusst, welchen Wert El Mala für den Verein hat, sowohl sportlich als auch wirtschaftlich.
Der Name des Interessenten hält sich hartnäckig, und Brentford aus der Premier League wird immer wieder als möglicher Abnehmer gehandelt. Allerdings lag das bisherige Angebot weit unter den Vorstellungen des FC. Ob der Premier-League-Klub nun eine Schippe drauflegt und El Mala eine Perspektive bietet, in der er international spielen kann, bleibt abzuwarten. „Wenn so ein Spieler keinen Markt hat, würde auch irgendwas falsch laufen“, kommentierte Kessler die Situation, und betonte die hohe Nachfrage nach El Malas Fähigkeiten.
Die Faszination für den jungen Kölner geht weit über die Bundesliga hinaus. „Man muss das nicht auf ein Land reduzieren“, erklärte Kessler. „Wenn man sich Said auf Datengrundlage anschaut, gibt es vermutlich nur wenige Klubs in Europa, die nicht über ihn stolpern.“ Die Frage ist, ob diese Klubs bereit sind, die hohen Preisvorstellungen des FC zu erfüllen.

Rekordtransfer im visier: el mala könnte modeste übertrumpfen
Ein Wechsel von El Mala würde einen historischen Moment für den 1. FC Köln bedeuten: Er würde zum teuersten Abgang in der Vereinsgeschichte. Bislang hält Anthony Modeste diesen Rekord, der 2018 für rund 35 Millionen Euro nach China wechselte. Lukas Podolski verließ den FC für 15 Millionen Euro in Richtung Arsenal. Trainer Baumgart hat zwar seine Vorliebe für El Mala offen zum Ausdruck gebracht, doch die wirtschaftliche Realität zwingt den FC zu pragmatischen Entscheidungen. „Der Trainer würde sich wünschen, dass er bleibt, weil er ein guter Spieler ist. Ich würde mir ebenfalls wünschen, dass er bleibt. Aber am Ende geht es nicht darum, sich etwas zu wünschen, sondern darum, die beste Entscheidung für den Klub zu treffen“, so Kessler mit Blick auf die finanzielle Situation des Vereins.
Während die deutsche Nationalmannschaft sich auf die WM vorbereitet – ohne Said El Mala – kann sich der junge Kölner voll und ganz auf seine Karriereplanung konzentrieren. Es deutet stark darauf hin, dass seine Zeit beim 1. FC Köln bald zu Ende gehen wird. Und die Frage, wer den Rekordtransfer von Modeste übertrumpfen wird, ist bereits beantwortet: Said El Mala steht kurz vor einem Abgang, der den FC Köln eine beträchtliche Summe einbringen könnte – und einen neuen Meilenstein in der Vereinsgeschichte markieren wird.
