Eiskunstlauf-drama in mailand: hase und volodin mit bronze belohnt
- Eiskunstlauf-drama in mailand: hase und volodin mit bronze belohnt
- Knappe entscheidung – japan dominiert
- Enttäuschung und erleichterung bei hase/volodin
- Ein blick auf das podium
- Der weg zum erfolg
- Starke leistung im kurzprogramm – patzer in der kür
- Hocke/kunkel zeigen ihr potenzial
- Fazit: ein spannender wettbewerb
Eiskunstlauf-drama in mailand: hase und volodin mit bronze belohnt
Die Eiskunstlauf-Wettbewerbe bei Olympia Mailand Cortina 2026 hielten gestern Abend ein spannendes Finale bereit. Minerva Hase und Nikita Volodin, nach einer starken Kür in Führung gegangen, mussten sich am Ende mit der Bronzemedaille im Paarlauf zufrieden geben. Trotz kleiner Fehler im Programm zeigten die beiden eine beeindruckende Leistung.
Knappe entscheidung – japan dominiert
Obwohl die deutsche Paarung nach dem Kurzprogramm die Führung innehatte, war der Weg zum Gold letztendlich steinig. Riku Miura und Ryuichi Kihara aus Japan überzeugten mit einer fehlerfreien und beeindruckenden Kür, die ihnen den ersten Platz sicherte. Eurosport-Experte Hendryk Schamberger analysierte: „Selbst ohne die beiden Fehler wäre es immer noch knapp geworden.“

Enttäuschung und erleichterung bei hase/volodin
Nach dem verpassten Goldtraum
herrschte zunächst Enttäuschung. Doch Minerva-Fabienne Hase fand schnell wieder ihr Strahlen. „Endlich!“, sagte sie erleichtert. Die Bronzemedaille ist ein großer Erfolg für das deutsche Duo, das vor acht Jahren noch das Nachsehen hatte. Insgesamt erreichten Hase/Volodin 219,09 Punkte.
Ein blick auf das podium
Das Podium komplettierten neben den japanischen Weltmeistern Riku Miura/Ryuichi Kihara (231,24 Punkte) und Anastasia Metelkina/Luka Berulava aus Georgien (221,75 Punkte), die ihre erste olympische Medaille für ihr Land gewannen. Für Hase und Volodin überwog am Ende der Stolz auf ihre Leistung.

Der weg zum erfolg
Der Weg zum Erfolg war nicht immer einfach für Hase. Nach einem enttäuschenden Ergebnis in Peking 2022 knüpfte Trainer Dmitri Savin den Kontakt zu Nikita Volodin. Seitdem ging es für das Paar stetig bergauf. Im August 2025 erhielten Hase und Volodin die deutsche Staatsbürgerschaft.

Starke leistung im kurzprogramm – patzer in der kür
Mit 80,01 Punkten und einer persönlichen Bestleistung startete das deutsche Paar optimal in die Kür. Doch in der Kür kam es zu Fehlern beim doppelten Axel und Salchow, die den Traum vom Gold zunichte machten. Trotzdem zeigte das Team Kampfgeist und Moral.

Hocke/kunkel zeigen ihr potenzial
Auch Hocke/Kunkel zeigten eine starke Kür, auch wenn sie nicht um die Medaillen mitkämpfen konnten. Trotz der fragwürdigen Juryentscheidung im Kurzprogramm zeigten sie eine saubere Leistung und waren sichtlich zufrieden. Sie demonstrierten ihren Willen und ihre Leidenschaft für den Sport.
Fazit: ein spannender wettbewerb
Die Eiskunstlauf-Wettbewerbe in Mailand waren geprägt von Spannung, Dramatik und beeindruckenden Leistungen. Hase und Volodin können stolz auf ihre Bronzemedaille sein, während Japan und Georgien ihre Erfolge feierten. Der Sport hat einmal mehr bewiesen, dass er Menschen begeistern und motivieren kann.
