Eiskönig felix loch: haarausfall, krise und comeback – seine karriere im rückblick!

Der frühe aufstieg und der mentor

Rodel-Superstar Felix Loch (36) schaut auf seine Karriere zurück und lacht: "Da hatte ich noch ein paar mehr Haare!" Der Berchtesgadener stürmte 2006/07 in den Weltcup und profitierte enorm von der Mentorenschaft von Legende Georg Hackl (59). Sein erstes Rennen in Park City endete zwar als Zehnter, doch der "Willkommen-im-Weltcup-Moment" mit dem Helm-Vorfall von Albert Demchenko bleibt unvergesslich. Loch lernte schnell und entwickelte sich zu einer Naturgewalt auf dem Eis.

Die körperliche transformation

Die körperliche transformation

1,91 Meter und einst 88 KilogrammFelix Loch ist ungewöhnlich groß und schwer für einen Rodler. Heute wiegt er 95 Kilogramm, hauptsächlich zusätzliche Muskelmasse. "Ich war mal 98 Kilogramm schwer," verrät er. Diese körperliche Entwicklung, gepaart mit seiner schnellen Auffassungsgabe, hat seinen Erfolg maßgeblich beeinflusst. Die Veränderung vom schlaksigen Jugendlichen zum kraftvollen Athleten ist beeindruckend!

Gold, titel und rivalitäten

Drei Olympia-Golds, sechs Weltmeistertitel und sieben Gesamtweltcup-Siege – Felix Lochs Erfolgsliste liest sich wie ein Märchen. Er übertraf sogar Georg Hackl, der "nur" zweimal die Gesamtwertung gewann. Seine größten Rivalen waren Armin Zöggeler (51) und Albert Demchenko. "Zöggeler war der Platzhirsch, und Demchenko war ein harter Konkurrent," erinnert sich Loch. Die Duelle waren legendär!

Die dunkle stunde: die saison 2019/20

Nicht immer lief es rund für den Schlittenstar. Die Saison 2019/20 war eine bittere Enttäuschung: Platz sieben im Weltcup, Neunter bei der WM in Sotschi! "Ich war einfach zu blöd," gesteht Loch selbst. Diese Krise warf lange Schatten, zwang ihn aber auch zur Analyse und Neuausrichtung. Die Fähigkeit, sich zurückzukämpfen, zeugt von großem Charakter und unbändigem Willen.

Das erfolgsgeheimnis: eigenbau-schlitten

Ein entscheidender Faktor für Felix Lochs Erfolg war die Zusammenarbeit mit Georg Hackl beim Bau und der Entwicklung seiner Schlitten. "Das hat mir oft den Arsch gerettet," grinst er. Die Eigenständigkeit im Materialbereich ermöglichte es ihm, den Gegnern einen Schritt voraus zu sein. Manchmal waren ihre Ideen so revolutionär, dass das Reglement angepasst werden musste – ein klarer Beweis für ihre Innovationskraft.

Blick in die zukunft: olympia 2028 und darüber hinaus?

Die WM 2028 am Königssee ist ein besonderes Ziel für Felix Loch. "Ich werde von Jahr zu Jahr schauen, wie der Körper mitmacht," sagt er. Ein Abstecher ohne Erfolg ist ihm fremd. Seine Familie plant bereits eine Reise nach Olympia 2026, da die Spiele nur dreieinhalb Stunden entfernt liegen. Ob es bis Olympia 2030 reicht? "Das halte ich offen," meint er mit einem Augenzwinkern. Ein comeback in den Olympischen Winterspielen wäre ein weiterer Höhepunkt einer außergewöhnlichen Karriere!