Eishockey-nationalteam sagt hausbesuch bei trump ab – olympiasiegerinnen protestieren

Us-eishockey-damen verzichten auf empfang im weißen haus

Washington D.C. – Nach einem unglücklichen Vorfall mit US-Präsident Donald Trump hat sich das amerikanische Fraueneishockey-Nationalteam, frischgebackene Olympiasiegerinnen, dazu entschieden, den geplanten Empfang im Weißen Haus abzulehnen. Der Termin war im Zusammenhang mit der Ansprache zur Lage der Nation am 23. Februar 2026 vorgesehen.

Trumps unbedachte bemerkung löst empörung aus

Trumps unbedachte bemerkung löst empörung aus

Nach dem Gewinn der Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Mailand Cortina hatte Trump die Mannschaft zu einem Besuch in Washington eingeladen. Kurz zuvor hatte er bereits die männliche Eishockey-Nationalmannschaft angerufen, um sie ebenfalls zu ehren. Dabei fiel eine Bemerkung, die für Aufsehen sorgte: "Ich muss auch die Mädchen einladen, sonst werde ich wahrscheinlich angeklagt, sie nicht auch zu berücksichtigen." Diese Äußerung wurde von einigen Spielern im Hintergrund belächelt.

Fbi-direktor patel sorgt für zusätzliche kontroversen

Die Situation wurde noch brisanter durch das Verhalten des FBI-Direktors Kash Patel, der sich während der Feierlichkeiten in der Kabine der männlichen Mannschaft befand. Videos zeigen ihn beim Trinken von Bier, Tanzen, Jubeln und sogar beim Anbringen einer Goldmedaille an sich. Diese Szenen lösten in den sozialen Medien eine Welle der Kritik aus.

Diplomatische ablehnung der einladung

Die Reaktion des Frauenteams fiel deutlich verhaltener aus. Ein Sprecher von USA Hockey erklärte über Monica Alba von NBC News: “Wir sind sehr dankbar für die Einladung an unsere Goldmedaillen-Gewinnerinnen und schätzen die Anerkennung ihrer herausragenden Leistung sehr.”

Zeitliche gründe und akademische verpflichtungen als begründung

“Aufgrund des engen Zeitplans und bereits bestehender akademischer und beruflicher Verpflichtungen nach den Spielen können die Athletinnen leider nicht teilnehmen”, so der Sprecher weiter. Es wird zudem erwartet, dass auch die männliche Mannschaft nicht anwesend sein wird, da die NHL bereits am folgenden Tag wieder aufgenommen wird.

Weitere reaktionen und hintergründe

Die Entscheidung des Frauenteams wird als deutliches Zeichen des Protests gegen Trumps Äußerungen gewertet. Es ist nicht das erste Mal, dass Sportler sich öffentlich von politischen Aussagen des Präsidenten distanzieren. Die Kontroverse wirft erneut ein Schlaglicht auf die zunehmende Politisierung des Sports.

Ausblick und weitere entwicklungen

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiterentwickelt und welche Konsequenzen Trumps Äußerungen haben werden. Die Debatte über die Rolle des Sports in der Politik wird voraussichtlich weitergehen. Die Olympiasiegerinnen haben mit ihrer Entscheidung ein starkes Signal gesetzt und zeigen, dass sie sich nicht für politische Spielchen instrumentalisieren lassen wollen.