Eisenbichler kehrt zurück: ex-weltmeister verstärkt nordische kombi

Ein Jahr nach seinem Abschied vom Skispringen schlüpft Markus Eisenbichler in eine neue Rolle: Der sechsmalige Weltmeister unterstützt ab sofort das Betreuerteam der nordischen Kombinierer in Österreich. Eine überraschende Wendung für den 35-Jährigen, der sich nun dem Materialbereich widmet.

Der flugsprung-experte im team der kombinierer

Der flugsprung-experte im team der kombinierer

Die Nachricht des Österreichischen Verbandes sorgte für Aufsehen. Eisenbichler, der neben seinen individuellen Erfolgen auch fünf Weltmeistertitel im Team feierte, bringt ein immenses Wissen mit, das er nun in die Betreuung der Athleten einbringen möchte. „Ich möchte mein Know-how einbringen. Mein Steckenpferd als Athlet war schon immer der Flug und das Material“, erklärte der ehemalige Skispringer, der aktuell als TV-Experte für Eurosport tätig ist.

Besonders spannend wird es die Zusammenarbeit mit etablierten Athleten wie dem ehemaligen Weltmeister Johannes Lamparter und der WM-Dritten Lisa Hirner. Eisenbichler kann seine Erfahrungen, gesammelt über eine lange und erfolgreiche Karriere, direkt weitergeben und so zur Optimierung der Ausrüstung und zur Leistungssteigerung beitragen. Die Expertise eines Athleten, der selbst den Druck des Wettkampfs kennt, ist unbezahlbar.

Neben seiner neuen Aufgabe in Österreich ist Eisenbichler weiterhin als Polizeioberkommissar tätig. Sein Engagement im Sport zeigt jedoch, dass der ehemalige Athlet den Wintersport weiterhin aktiv begleitet und dessen Entwicklung mitgestalten möchte. Die Olympischen Spiele in Mailand-Cortina 2026 dürften dabei ein besonderes Ziel sein, bei denen er mit seinem Fachwissen unterstützen kann.

Die Verpflichtung Eisenbichlers ist ein klarer Signal: Der österreichische Verband setzt auf Erfahrung und Expertise, um im internationalen Wettbewerb weiterhin erfolgreich zu sein. Wie sich seine Anwesenheit konkret auf die Leistung der nordischen Kombinierer auswirken wird, bleibt abzuwarten. Fest steht jedoch, dass die Expertise eines Weltklasse-Skispringers dem Team eine wertvolle Bereicherung sein dürfte.