Schock nach marokko-blamage: niederländer rassen sich kluivert, timber & summerville an!

Ein Schock geht durch den niederländischen Fußball: Nach dem bitteren Ausscheiden der Nationalmannschaft gegen Marokko bei der WM sind Justin Kluivert, Quinten Timber und Crysencio Summerville Ziel einer Welle von rassistischen Hassnachrichten in den sozialen Medien geworden. Die KNVB hat umgehend Anzeige erstattet – ein deutliches Zeichen gegen die Intoleranz, die den Sport vergiftet.

Die hölle social media: was steckt hinter den attacken?

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Die Hasskommentare, die sich vor allem auf Instagram häuften, erreichten ein perfides Niveau. Neben abfälligen Beleidigungen wurden die Spieler mit Tiervergleichen herabgewürdigt. Kluivert und Summerville reagierten mit dem Deaktivieren der Kommentarfunktion auf ihren Profilen, während bei Timber dutzende rassistische Äußerungen sichtbar blieben – ein erschreckendes Bild.

„Wir sind entsetzt über die Reaktionen im Netz, in denen unsere Spieler nach der Niederlage rassistisch und diskriminierend behandelt werden“, erklärte ein KNVB-Sprecher. „Hier ziehen wir eine klare Linie: Rassismus und Diskriminierung haben keinen Platz – weder im Fußball, noch im Internet, noch in unserer Gesellschaft.“ Die KNVB hat den Fall an Meld.Online Discriminatie weitergeleitet, eine spezialisierte Stelle, die die Nachrichten anhand des niederländischen Strafgesetzbuches analysiert.

Die Behörde kündigte an, jeden Kommentar einzeln zu prüfen und bei besonders schwerwiegenden Fällen umgehend Anzeige bei der Polizei zu erstatten. In anderen Fällen wird zunächst versucht, die Inhalte von den Social-Media-Plattformen entfernen zu lassen. Sollte dies nicht fruchtbar sein, wird die KNVB ihre Forderung wiederholen, bis zur Anzeige bei der Polizei.

Sportministerin Mirjam Sterk verurteilte die Hassnachrichten ebenfalls scharf als „zutiefst bedauerlich“. Die KNVB setzt seit Jahren auf Kampagnen gegen Rassismus im Fußball. Vor Beginn der WM wurde ein Spot mit Ex-Nationalspieler Ruud Gullit veröffentlicht, um auf das Problem der Hassrede in den sozialen Medien aufmerksam zu machen. Die aktuelle Situation erinnert unweigerlich an die Ereignisse nach dem verlorenen EM-Finale 2021, als englische Spieler ebenfalls rassistischen Angriffen ausgesetzt waren.

Die Zahl der Anzeigen bei Meld.Online Discriminatie steigt stetig an und deutet auf eine noch größere Ausmaße der Hasskampagne hin. Es bleibt zu hoffen, dass die Behörden die Täter schnell überführen und dass der Fußball eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Rassismus etabliert. Die Spieler müssen sich auf die Unterstützung des Verbands und der Fans verlassen können, um sich gegen solche Anfeindungen zu wehren und sich voll und ganz auf ihr Spiel konzentrieren zu können.