Eisenbichler kehrt zurück: ex-adler wird materialexperte in österreich
Ein überraschender Wechsel im österreichischen Skisport: Der sechsmalige Skisprung-Weltmeister Markus Eisenbichler, der seine Karriere erst vor knapp einem Jahr beendete, kehrt ins Trainerteam der Nordischen Kombinierer ein – und das im Bereich Material. Eine Nachricht, die die Fans des Wintersports sicherlich erfreut, denn Eisenbichler bringt eine Expertise mit, die seinesgleichen sucht.

Der adler und seine expertise: mehr als nur sprünge
Eisenbichler, aktuell als Polizeioberkommissar tätig, wird seine Erfahrungen und sein Know-how in die Betreuung der Athleten einbringen. Sein Augenmerk lag während seiner aktiven Zeit stets auf Flugtechnik und Materialoptimierung – ein Steckenpferd, das er nun an die nächste Generation weitergeben möchte. Er wird unter anderem mit Hoffnungsträgern wie Johannes Lamparter und Lisa Hirner zusammenarbeiten, was für die jungen Talente eine enorme Bereicherung verspricht.
„Ich möchte mein Know-how einbringen. Mein Steckenpferd als Athlet war schon immer Flug und Material. Das werde ich weiter transportieren, da möchte ich die Athleten unterstützen“, erklärte Eisenbichler gegenüber Medienvertretern. Die Entscheidung des 35-Jährigen ist ein klarer Signal, dass er den Sport, für den er so lange gelebt hat, nicht vergessen hat.
Seine Erfolgsbilanz als Skispringer ist beeindruckend: neben den sechs Weltmeistertiteln gewann er bei der WM 2019 in Seefeld die Goldmedaille im Einzel und fünf weitere Titel im Team. Auch bei den Olympischen Spielen in Peking 2022 sprang Bronze mit der Mannschaft heraus. Die Erfahrung eines Weltklassespringers im Materialbereich zu haben, ist für das österreichische Team ein klarer Vorteil.
Währenddessen gibt es auch Neuigkeiten im Bereich der Skisprung-Prämien: Tomasiak kann sich über eine geschenkte Wohnung freuen, ein willkommener Anreiz für weitere Erfolge. Auch die Fortschritte von Kranjec nach seinem Unfall sind weiterhin langsam, aber stetig. Und der DSV und der SC Partenkirchen haben ihren Streit bezüglich der Tournee beigelegt – ein gutes Zeichen für eine friedliche Zukunft im Skisport.
Die App des Deutschen Skiverbands wird bereits von über drei Millionen Sportfans genutzt, was die zunehmende Digitalisierung und die wachsende Beliebtheit des Skisports beweist. Die Zukunft des Skisprungs sieht also rosig aus, mit einem neuen Experten an der Seitenlinie und einer engagierten Fangemeinde.
