Eisbären-legende florian busch: 'ich wollte nie aus berlin weg'

Eine ära geht zu ende: florian busch wird geehrt

Florian Busch, eine Ikone des Berliner Eishockeys, wird am Sonntag eine besondere Ehrung zuteil. Seine Trikotnummer 26 wird von den Eisbären Berlin für immer gesperrt und unter das Hallendach gehoben. Der gebürtige Bayer, der seine gesamte DEL-Karriere in Berlin verbrachte, blickt voller Vorfreude auf diesen Moment zurück.

Tiefe verbundenheit mit berlin

Tiefe verbundenheit mit berlin

Im exklusiven Interview mit rbb|24 betonte Busch seine tiefe Verbundenheit mit der Hauptstadt. "Es gab keinen Moment, an dem ich aus Berlin weggewollt hätte", so der ehemalige Center. Er schätzt die Freiheit und die Anonymität, die die Stadt bietet. Die Entscheidung, trotz Angeboten anderer Vereine, wie beispielsweise der Münchner, in Berlin zu bleiben, fiel ihm nie schwer.

Erinnerungen an unvergessliche titel

Erinnerungen an unvergessliche titel

Mit den Eisbären feierte Busch sieben deutsche Meisterschaften, gewann die European Trophy und den DEB-Pokal. Besonders in Erinnerung geblieben ist ihm das entscheidende Tor in der Overtime des Finales 2008 gegen die Kölner Haie. "Das werde ich nie vergessen, es war ein geiler Moment!", schwärmt Busch.

Mehr als nur ein eishockeyspieler

Mehr als nur ein eishockeyspieler

Busch betont, dass die Eisbären für ihn mehr als nur ein Verein waren. Er fühlte sich stets fair behandelt und schätzte die Loyalität des Klubs. Die Stadt Berlin hat ihn zudem geprägt und ihm die Möglichkeit gegeben, neue Perspektiven zu gewinnen. "Ich habe unglaublich viele Menschen aus verschiedenen Ecken kennengelernt. Das war sehr erfrischend und hat mir gutgetan.", so Busch.

Die zukunft der eisbären: optimismus trotz herausforderungen

Die zukunft der eisbären: optimismus trotz herausforderungen

Auch wenn Busch die aktuelle Situation der Eisbären nur am Rande verfolgt, zeigt er sich optimistisch für die Zukunft. Er glaubt, dass das Team trotz der vielen Verletzungen in der Lage ist, die Playoffs zu erreichen und auch dort erfolgreich zu sein. "Sie haben viele Spiele und auch guten Nachwuchs. Es ist auch eine große Chance für die jungen Spieler.", analysiert er.

Berliner lebensgefühl: anonymität und freiheit

Berliner lebensgefühl: anonymität und freiheit

Busch schätzt besonders das Berliner Lebensgefühl. Er genießt Spaziergänge im Tiergarten, Fußballspiele mit Freunden und die Möglichkeit, sich ungestört zu bewegen. "Keiner kennt einen, man kann tun und lassen, was man will und jeder lässt einen in Ruhe. Das ist sehr erfrischend.", beschreibt er.

Ein bayer mit berliner herz

Obwohl er aus Bayern stammt, fühlt sich Busch heute zu 50 Prozent Berliner. Er verbindet seine Wurzeln mit seiner langjährigen Zugehörigkeit zur Hauptstadt. "Hochdeutsch habe ich noch nicht verlernt, das Bayerische aber zum Glück auch nicht.", scherzt er. Die Eisbären und Berlin sind für ihn untrennbar miteinander verbunden.