Eisbären berlin schnappen sich das letzte viertelfinal-ticket im fernduell

Berlin – 14.200 Leute in der Arena am Ostbahnhof, ein Heimspiel wie ein K.O.-Fight: Die Eisbären haben am 52. Spieltag mit einem 5:1 gegen München nicht nur die Red Bulls geplattet, sondern auch Bremerhavens Traum von der direkten Viertelfinal-Quali zerstört. Das Torfestival war die Antwort auf 60 Minuten Zittern in ganz Norddeutschland.

Die tore fielen spät – aber mit macht

Manuel Wiederer traf nach zehn Minuten, doch Christopher DeSousa glich in der 21. Sekunde des zweiten Drittels aus. Danach rissen die Hausherren das Spiel mit zwei Unterzahltoren und einem Powerplay-Treffer an sich. Frederik Tiffels, Andreas Eder, Ty Ronning und Yannick Veilleux schraubten das Ergebnis auf 5:1 – ein Ergebnis, das Bremerhavens 6:1 gegen Dresden wertlos machte.

Die Pinguins lieferten sich ein echtes Fernduell, doch die Berliner blieben kalt. „Wir haben die Kontrolle nie verloren“, sagte Kapitän Veilleux nach dem Spiel, „und wir wussten, dass jedes Tor zählt.“ Die Eisbären landen auf Platz sechs, Bremerhaven muss am Dienstag gegen Nürnberg in die Quali.

Mannheim springt auf rang zwei – straubing rutscht ab

Mannheim springt auf rang zwei – straubing rutscht ab

Die Adler Mannheim nutzten ihre Chance: Ein 4:2 gegen Schwenningen reichte, um Straubing von Platz zwei zu verdrängen. Die Tigers unterlagen in Köln mit 3:6 – und das, obwohl die Haie vorher drei Niederlagen in Folge hatten. Köln stellte mit 116 Punkten den alten Mannheimer Rekord aus 2019 ein. Die Play-offs starten am 24. März im Best-of-seven-Modus.

Für Berlin heißt der Gegner im Viertelfinale: Straubing. Ein Duell, das nach Rache riecht – die Tigers hatten die Eisbären in der Vorrunde zweimal besiegt. Die Serie beginnt in der Erdinger Arena, doch das letzte Wort wird in der Hauptstadt gesprochen.

Die Wildcard-Runde steht: Wolfsburg gegen Schwenningen, Bremerhaven gegen Nürnberg. Wer zweimal gewinnt, ist dabei. Wer verliert, fliegt raus. Die Uhr tickt. Die Eisbären sind bereit.