Eintracht frankfurt: frust nach dem remis gegen köln – burkardt enttäuscht

Die Hessen müssen sich mit einem 2:2 gegen den 1. FC Köln zufrieden geben. Ein Spiel, das eigentlich zuhause gewonnen werden hätte müssen, endete in einem frustrierenden Unentschieden. Besonders die Worte von Jonathan Burkardt nach dem Spiel zeigen die Enttäuschung im Team.

Die balance ist dahin – warum geht eintracht frankfurt nach vorn unter?

Die balance ist dahin – warum geht eintracht frankfurt nach vorn unter?

Die Eintracht präsentierte sich bis zum 2:0 durch Burkardt und Kalimuendo durchaus überzeugend. Eine gute Balance im Spiel, gefährliche Angriffe – alles schien zu stimmen. Doch nach den Toren von Kaminski und Castro-Montes schien die Mannschaft die Kontrolle zu verlieren. „Es fällt mir wirklich schwer zu erklären“, so Burkardt, der die deutliche Frustration im Team widerspiegelt. „Wir haben eine gute Balance gefunden, waren nach vorne gefährlich und haben hinten nur Halbchancen zugelassen. Das Schlimme kam erst nach unserem zweiten Tor.“

Trainer Albert Riera bemängelte ebenfalls die Einstellung in der zweiten Hälfte. „Der wichtigste Grund, warum wir nicht gewonnen haben, war der, dass wir in der zweiten Hälfte aufgehört haben, Zweikämpfe zu gewinnen.“ Ein deutliches Zeichen dafür, dass die Konzentration und der Kampfgeist nachließ.

Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln lobte hingegen den Teamgeist seiner Mannschaft. „Nach dem 0:2 zurückzukommen, das ist der Glaube, den wir einfach haben, der uns immer wieder zurückbringt.“ René Wagner, der Trainer der Gäste, unterstrich ebenfalls die Bedeutung des Mannschaftsgeistes: „So zurückzukommen, spricht für die Mannschaft, spricht für den Charakter der Truppe.“

Markus Krösche, Sportdirektor der Eintracht, zeigte sich ebenfalls enttäuscht: „Es war ein Spiel, das wir hätten gewinnen, aber auch verlieren können. Wir müssen aus den Fehlern lernen und es besser machen.“ Die Frage ist, ob die Eintracht diese Lehren schnell genug ziehen kann, um im Abstiegskampf zu bestehen. Denn die nächsten Spiele werden entscheidend sein.