Ehc münchen: play-off-comeback lebt! adler demoliert

Mannheim hatte eine beeindruckende Vorstellung abgeliefert, aber das Aus im Play-off-Halbfinale der DEL ist abgewendet. Der EHC Red Bull München hat die Adler Mannheim in einem packenden Spiel vier mit 5:1 besiegt und die Chance auf ein historisches Comeback am Leben erhalten. Nach einem 0:3-Rückstand im Viertel-Finale ist München nun auf dem besten Weg, als erstes Team der Liga die Wende zu schaffen.

Ehliz brilliert, münchen zeigt kampfgeist

Ehliz brilliert, münchen zeigt kampfgeist

Die Stimmung in der BMW Arena war elektrisierend, als die Münchner Spieler von Beginn an entschlossen auf das Eis gingen. Nach den knappen Niederlagen der vergangenen Spiele war klar: heute muss ein Sieg her. Und der kam, in einer Leistung, die weit über das erwartete Maß hinausging. Adam Brooks sorgte mit seinem frühen Treffer für den ersten Hoffnungsschimmer, doch Mannheim konterte prompt und glich aus. Doch München ließ sich nicht entmutigen.

Besonders Yasin Ehliz zeigte eine herausragende Leistung und war an drei der fünf Treffer direkt beteiligt. Seine Übersicht und sein Instinkt im Strafraum waren schlichtweg außergewöhnlich. Seine Vorlagen für Hager und Eisenschmid waren das Sahnehäubchen einer insgesamt starken Teamleistung.

Was niemand erwartet hatte, war die Dominanz im dritten Drittel. Nach dem 2:1 durch Ehliz erhöhten die Münchner den Druck und erzielten innerhalb von knapp einer Minute zwei weitere Tore. Markus Eisenschmid gelang dabei ein kapitaler Treffer, der die Adler-Abwehr völlig aus dem Konzept brachte. Das Empty-Net-Tor von Abeltshauser besiegelte die klare Niederlage der Gäste.

Die Leistung des EHC war beeindruckend, aber die Adler Mannheim müssen sich fragen, wo es in dieser Begegnung hakt. Ein Fehler im Spielaufbau und eine fehlende Konzentration sorgten dafür, dass sie die Kontrolle über die Partie verloren.

Das nächste Spiel findet am kommenden Freitag in Mannheim statt. Ob München seine beeindruckende Leistung wiederholen und den Sack zumachen kann, bleibt abzuwarten. Aber eines ist sicher: Der EHC hat gezeigt, dass er zu kämpfen bereit ist und die Chance auf den Einzug ins Finale noch nicht aufgegeben hat.